Rotarier erhalten kommunale Unterstützung
Letztes Hochmoor soll erhalten werden
Im nördlichsten Teil des Landkreises Nordhausen in der Gemarkung Sophienhof liegt das letzte verbliebene Hochmoor Kälberbruch. Und genau diesem Biotop will sich jetzt der Rotary Club Nordhausen annehmen. Einzelheiten in Ihrer nnz...
Es handelt sich um ein kleinräumiges Hochmoor mit Übergangscharakter, das sowohl Moorelemente (Torfmoose und Wollgrasflächen) als auch Übergangsbereiche zu umgebenden Wäldern aufweist. Typisch für solche Standorte sind nährstoffarme, nass-kühle Bedingungen und eine charakteristische Vegetation aus moortypischen Pflanzenarten.
Innerhalb des Kälberbruchs kommen botanisch bemerkenswerte Arten vor, darunter Moosbeeren, Sonnentau und Moor-Orchideen. Historisch wurde das Kälberbruch als Flächennaturdenkmal ausgewiesen, um das Moor vor Entwässerungsmaßnahmen, forstlicher Umwandlung und nicht kontrollierter Torfentnahme zu schützen. Die Unterschutzstellung erfolgte, weil die Moorfläche trotz ihrer relativen Kleinräumigkeit ein wertvolles Relikt der ursprünglichen Moorlandschaft
darstellt und wissenschaftliche Untersuchungen, zum Beispiel zur Moorvegetation oder zu pollenanalytischen Fragestellungen, erleichtern sollte.
Trotz der Unterschutzstellung trocknet dieses letzte Hochmoor in den letzten Jahren immer weiter aus. Die Vertreter des Naturparkes Südharz, der Unteren Naturschutzbehörde und der Flächeneigentümer Thüringen Forst sind sich einig, dass ein dringender Handlungsbedarf zur Wiedervernässung dieses Hochmoores besteht. Der Ex-Präsident des Rotary – Clubs Nordhausen, Dr. Michael Müller, hat Anfang 2026 diesen Gedanken aufgegriffen und alle Akteure in mehreren Gesprächen zusammengeführt. Der Ursprungsgedanke einer Sanierung des Moores mit Spenden des Rotary.- Clubs musste allerdings verworfen werden, da dies die Möglichkeiten des Clubs deutlich übersteigen würde. Jedoch hat der Club zunächst eine Planung der Sanierung initiiert. Diese Planung wurde mit den zuständigen Behörden und dem angrenzenden Land Sachsen Anhalt abgestimmt. Auch konnte ein Weg der kurzfristigen Finanzierung
gefunden werden.
Der Landkreis Nordhausen finanziert die Sanierung dieses einzigartigen Hochmoores im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen für zukünftige
Radwegeprojekte im Landkreis Nordhausen. Eine Sanierung des Hochmoores in 2027 erscheint nun als sehr realistisch. Der Rotary Club begleitet weiterhin dieses wertvolle Naturschutzprojekt und will mit einer Schautafel vor Ort hierüber berichten.
Es handelt sich um ein kleinräumiges Hochmoor mit Übergangscharakter, das sowohl Moorelemente (Torfmoose und Wollgrasflächen) als auch Übergangsbereiche zu umgebenden Wäldern aufweist. Typisch für solche Standorte sind nährstoffarme, nass-kühle Bedingungen und eine charakteristische Vegetation aus moortypischen Pflanzenarten.
Innerhalb des Kälberbruchs kommen botanisch bemerkenswerte Arten vor, darunter Moosbeeren, Sonnentau und Moor-Orchideen. Historisch wurde das Kälberbruch als Flächennaturdenkmal ausgewiesen, um das Moor vor Entwässerungsmaßnahmen, forstlicher Umwandlung und nicht kontrollierter Torfentnahme zu schützen. Die Unterschutzstellung erfolgte, weil die Moorfläche trotz ihrer relativen Kleinräumigkeit ein wertvolles Relikt der ursprünglichen Moorlandschaft
darstellt und wissenschaftliche Untersuchungen, zum Beispiel zur Moorvegetation oder zu pollenanalytischen Fragestellungen, erleichtern sollte.
Trotz der Unterschutzstellung trocknet dieses letzte Hochmoor in den letzten Jahren immer weiter aus. Die Vertreter des Naturparkes Südharz, der Unteren Naturschutzbehörde und der Flächeneigentümer Thüringen Forst sind sich einig, dass ein dringender Handlungsbedarf zur Wiedervernässung dieses Hochmoores besteht. Der Ex-Präsident des Rotary – Clubs Nordhausen, Dr. Michael Müller, hat Anfang 2026 diesen Gedanken aufgegriffen und alle Akteure in mehreren Gesprächen zusammengeführt. Der Ursprungsgedanke einer Sanierung des Moores mit Spenden des Rotary.- Clubs musste allerdings verworfen werden, da dies die Möglichkeiten des Clubs deutlich übersteigen würde. Jedoch hat der Club zunächst eine Planung der Sanierung initiiert. Diese Planung wurde mit den zuständigen Behörden und dem angrenzenden Land Sachsen Anhalt abgestimmt. Auch konnte ein Weg der kurzfristigen Finanzierung
gefunden werden.
Der Landkreis Nordhausen finanziert die Sanierung dieses einzigartigen Hochmoores im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen für zukünftige
Radwegeprojekte im Landkreis Nordhausen. Eine Sanierung des Hochmoores in 2027 erscheint nun als sehr realistisch. Der Rotary Club begleitet weiterhin dieses wertvolle Naturschutzprojekt und will mit einer Schautafel vor Ort hierüber berichten.


