Wie die KI-gestützte Einkaufssoftware mittelständische Betriebe in Nordthüringen entlasten kann
Hivebuy ist eine SaaS-Lösung aus der DACH-Region, die den indirekten Einkauf mittelständischer Unternehmen digitalisiert und mithilfe von KI-Agenten automatisiert, von der Bedarfsanforderung über die Freigabe bis zur Rechnungsprüfung…
KI (Symbolbild) (Foto: Rizve Joarder auf Pixabay)
Damit adressiert das Unternehmen genau jene Prozesse, die in vielen Betrieben in Nordhausen und Umgebung bislang viel Zeit kosten. Steigende Energiekosten, Fachkräftemangel und wachsender Bürokratiedruck setzen Unternehmen in der Region zu.
Während Handwerksbetriebe, mittelständische Hersteller, Logistikdienstleister und kommunale Einrichtungen ihre Kernarbeit leisten, geht viel Zeit in der Bestellabwicklung verloren. Papieranfragen, E-Mail-Ketten, fehlende Freigaben und unklare Budgets binden Kapazitäten. Hier setzt das SaaS-Unternehmen unter https://www.hivebuy.com/ an und bringt KI-gestützte Einkaufsprozesse in eine Form, die auch für regionale Mittelständler praxistauglich ist.
Indirekter Einkauf als unterschätzte Stellschraube
Der sogenannte indirekte Einkauf, also Büromaterial, IT-Zubehör, Werkzeuge, Dienstleistungen oder Wartungsbedarfe, macht in vielen Betrieben einen erheblichen Teil der Ausgaben aus, läuft aber oft unstrukturiert ab. Wer in einem Logistikunternehmen am Südharz schon einmal versucht hat, eine kurzfristige Bestellung freigegeben zu bekommen, kennt das Phänomen: Anfragen verschwinden in Postfächern, Genehmigungen ziehen sich, und am Monatsende stimmen die Kostenstellen nicht mit dem Budget überein.
Hivebuy positioniert sich als Plattform, die genau diesen Bereich automatisiert. Bedarfsanforderungen, Vergleiche und Freigaben sind direkt per Chat möglich, ohne Tool-Wechsel und ohne aufwendige Schulungen. Das Versprechen lautet weniger administrative Reibung und mehr Transparenz über Ausgaben.
KI-Agenten statt Tabellen
Im Zentrum der Software von Hivebuy stehen mehrere spezialisierte KI-Agenten. Der Savings Agent identifiziert Einsparpotenziale, der Contract Agent unterstützt beim Vertragsmanagement und der Invoice Agent übernimmt Aufgaben rund um die Rechnungsverarbeitung. Hinzu kommen ein Analytics Agent für Reportings und ein Catalog Agent für Produktkataloge.
Für Einkaufsleitungen in regionalen Betrieben bedeutet das praktisch, dass sich Trends, Kostentreiber und überhöhte Ausgaben strukturiert auswerten lassen, statt Excel-Listen abzugleichen.
Gerade für mittelständische Unternehmen in Nordthüringen, die selten eine eigene Procurement-Abteilung mit großem Stab unterhalten, kann ein solcher Ansatz eine Entlastung bringen. Die Software soll Routineschritte übernehmen, während sich Mitarbeitende auf Verhandlungen, Lieferantenpflege oder strategische Entscheidungen konzentrieren können.
Anschluss an bestehende Systeme
Ein häufiger Stolperstein bei der Digitalisierung im Einkauf ist die Anbindung an vorhandene Software. Hivebuy arbeitet mit gängigen ERP- und Finanzlösungen zusammen, insbesondere im SAP-Umfeld sowie mit weiteren Unternehmenssystemen. Damit deckt der Anbieter ein Spektrum ab, das viele Betriebe in der Region tatsächlich einsetzen, vom familiengeführten Produktionsbetrieb bis zum größeren Logistiker mit SAP-Umfeld. Welche Integrationen im konkreten Fall verfügbar sind, können interessierte Betriebe direkt beim Anbieter erfragen.
Wie reibungslos die einzelnen Integrationen im Alltag funktionieren, hängt vom konkreten Setup ab und sollte vor einer Einführung individuell geprüft werden. Sinnvoll ist ein strukturierter Testlauf mit ausgewählten Bestellprozessen, bevor das System unternehmensweit ausgerollt wird. Der Anbieter unterstützt dabei.
Wie Unternehmen in der Region davon profitieren
Für Betriebe in Nordhausen und im Umland ergeben sich aus einem digitalisierten Einkauf mit Hivebuy mehrere praktische Effekte:
• Schnellere Einkaufsabläufe: Standardisierte Freigabeprozesse verkürzen Abstimmungswege zwischen Fachabteilungen und Einkauf. Entscheidungen lassen sich zentral steuern und bleiben für alle Beteiligten nachvollziehbar.
• Bessere Steuerung der Ausgaben: Verantwortliche erhalten einen aktuellen Überblick über Bestellvolumen, Budgets und laufende Beschaffungen. Das erleichtert die Kostenkontrolle und unterstützt fundierte Entscheidungen.
• Mehr Sicherheit bei internen Vorgaben: Einheitliche Prozesse helfen dabei, Unternehmensrichtlinien und definierte Einkaufsstandards konsequent einzuhalten. Gleichzeitig entsteht eine transparente Dokumentation aller Vorgänge.
• Weniger Verwaltungsaufwand: Digitale Abläufe reduzieren manuelle Arbeitsschritte zwischen Einkauf und Buchhaltung. Wiederkehrende Aufgaben können automatisiert verarbeitet und schneller abgeschlossen werden.
• Kontrollierter Beschaffungsprozess: Bestellungen werden über festgelegte Kanäle abgewickelt. Dadurch sinkt das Risiko ungeplanter Einkäufe außerhalb der vereinbarten Prozesse und Lieferantenstrukturen.
Grafik (Foto: Terra)
Damit greift die Plattform Themen auf, die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region ohnehin beschäftigen: Fachkräfte binden, Prozesse verschlanken und Kosten unter Kontrolle halten.
Einordnung: Kein Selbstläufer, aber ein Trend
Die Einführung KI-gestützter Einkaufssoftware ist kein Selbstläufer. Betriebe sollten realistisch einschätzen, welche Prozesse sie automatisieren wollen, welche Schnittstellen tatsächlich gebraucht werden und wie Mitarbeitende mitgenommen werden. Anbieter wie Hivebuy treffen mit ihrem Fokus auf den indirekten Einkauf jedoch einen Nerv, nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand zwischen Harz und Kyffhäuser.
Der Druck zur Digitalisierung im Einkauf dürfte in den kommenden Jahren weiter steigen, auch in den mittelständisch geprägten Wirtschaftsregionen Nordthüringens. Wenn Sie für Ihr Unternehmen prüfen möchten, ob sich der Schritt lohnt, können Sie sich auf den Informationsseiten von Hivebuy einen Überblick verschaffen, eine Produkttour starten oder eine Demo vereinbaren.