Freundeskreis Nordhausen – Ostrów Wielkopolski

Ideen für Ehrenamt und Städtepartnerschaft gesammelt

Der Freundeskreis beim "Brainstorming" (Foto: Christine Wagner) Der Freundeskreis beim "Brainstorming" (Foto: Christine Wagner)
Für das Ehrenamt Interesse zu wecken und neue Mitstreiter zu gewinnen, hatte der Freundeskreis Nordhausen – Ostrów Wielkopolski jetzt im Tabakspeicher gemeinsam mit Vertretern aus Verwaltung, Kultur und Ehrenamt über neue Projekte und Formen der Zusammenarbeit beraten...

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Ehrentages der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) durchgeführt und von der Stiftung gefördert.

Die Vorsitzende des Freundeskreises, Christine Wagner, begrüßte neben den Mitgliedern unter anderem die ehrenamtliche Beigeordnete Hildegard Seidel, die amtierende Leiterin des Büros des Oberbürgermeisters Kathleen Scholz, den Sachgebietsleiter für Veranstaltungen, Tourismus und Stadtmarketing Christian Macke sowie die Leiterin der Stadtbibliothek Marie-Kathrin Haase. Ebenfalls anwesend waren auch Rosemarie Hilger vom Kulturamt, der Vorsitzende des Seniorenbeirates Manfred Breitrück und Hans-Jochen Tischer vom Partnerschaftsverein Nordhausen-Bochum.

Zu Beginn der Veranstaltung nahm Christine Wagner drei neue Mitglieder in den Freundeskreis auf. In ihrer Begrüßung erinnerte sie zudem an die Bedeutung des Ehrenamtes und griff die Worte von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf, der das freiwillige Engagement als wichtigen Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts gewürdigt hatte.

Im Mittelpunkt des Treffens stand anschließend ein offenes Brainstorming zu möglichen gemeinsamen Projekten. Diskutiert wurden unter anderem eine gemeinsame Fahrt mit der Seniorenvertretung nach Ostrów Wielkopolski, kulturelle Veranstaltungen wie Filmvorführungen oder die Einladung des Autors Steffen Möller mit seinem Programm „Präsident von Polschland“.

Für eine Ausstellung über die polnische Partnerstadt wurden als mögliche Ausstellungs-orte die Stadtbibliothek, die Flohburg oder die Kreissparkasse genannt. Auch Beiträge zur 1100-Jahr-Feier der Stadt Nordhausen standen auf der Themenliste. Vorgeschlagen wurden unter anderem eine „Meile der Partnerstädte“ sowie eine Beteiligung am Festumzug zum Thüringentag.

Darüber hinaus sprachen sich die Teilnehmer für eine engere Zusammenarbeit der verschiedenen Freundschaftsgesellschaften und Partnerschaftsvereine aus. Dabei wurde auch auf die Herausforderungen durch den demografischen Wandel hingewiesen.

„Eine lebendige Stadt lebt vom Engagement ihrer Bürger“, hatte der Freundeskreis bereits im Vorfeld der Veranstaltung betont. Durch die stärkere Vernetzung der Akteure sollen ehrenamtliche Aktivitäten künftig besser koordiniert und neue Interessierte für die Mitarbeit gewonnen werden. Dass dies möglich ist, bewies diese recht gelungene Veranstaltung mit ihrer freundschaftlichen Atmosphäre.