Braten und Licht

Das Team von nnz-tv war heute - einen Tag vor dem Heiligen Abend - in Nordhausen unterwegs. Dort, wo es für Bedürftige ein warmes Essen gab und dort, wo wo das Licht des Friedens ankam...


Für iPhone & Co.


Seit fast zehn Jahren bläst Helmut Wagner aus Heringen den Bedürftigen der Nordhäuser Tafel ein Ständchen zum weihnachtlichen Essen. Heute hatte das Team um Tafelchefin Helga Rathnau Kartoffeln, Schweineberaten und Rotkraut angerichtet, hinterher gab es Ananas-Dessert. Über mangelnde Kundschaft kann sich die Nordhäuser Tafel nicht beklagen. In diesem Jahr kamen Bedürftige aus 17.000 Haushalten im Landkreis Nordhausen, darunter leider auch 5.600 Kinder.

Armut ist hier kein abstrakter Bergriff, sondern erlebbare Realität. Realität sind auch die 6.800 ausgegebenen Portionen aus der Supenküche. Umsomehr freut sich Frau Rathnau über die Spendenwilligkeit der Südharzer. So brachte allein ein Benefizabend im Nordhäuser Theater in diesem Monat 1.400 Euro.

Szenenwechsel: Bahnhofsvorplatz in Nordhausen. Und es ist seit Jahren immer wieder die gleiche Zeremonie. Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Nordhausen treffen sich in der Kreisstadt, um aus einem Zug, der aus der Landeshauptstadt kommt, das Friedenslicht abzuholen. In einer Grotte in Bethlehem entzündet macht sich die Flamme des Friedens auf den Weg quer durch Europa. Und die Nachwuchs-Floriansjünger sind mit Begeisterung dabei, sie sind es, die die Flamme bewachen und in die Dörfer und Städte des Landkreises verteilen.

Nach dem Empfang am Bahnhof, wird ein Licht an Ladrat Joachim Claus übergeben, auch auf dem Platz vor dem Theater, zum Öffnen des vorletzten Fensters, konnten sich die Nordhäuser das Licht des Friedens abholen.....