nnz-Forum: Rückkehr der Wölfe
Kehren die Wölfe nach Thüringen zurück? Wenn ja, welche Auswirkungen hat das auf die Regionen? Ein Leserbrief in der nnz von einem Landtagsabgeordneten.
Die Einwanderung von Wölfen nach Thüringen ist generell aus arten- und naturschützerischer Sicht zu begrüßen. Ob Wölfe tatsächlich das Mufflon in der Hainleite gerissen haben, bleibt abzuwarten bis die Gen-Analyse durch die zuständigen Behörden vorliegt. Sollte es zutreffen, dann wäre das auch ein gutes Zeichen für eine intakte Natur in Thüringen.
Unser Land ist klein und dicht besiedelt und somit kein Yellowstone-Nationalpark oder Sibirien. Anders als dort reichen hier die Naturräume nicht aus, um mögliche Konflikte bei der Einwanderung von Wölfen auszuschließen. Noch sehe ich da keine Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung. Schließlich sind auch die Interessen der hier lebenden Menschen zu berücksichtigen.
Wir müssen nun überlegen, wie man mit der Situation einer möglichen Rückkehr der Wölfe umgeht. Es genügt jedoch nicht, die Diskussion auf eine Entschädigung für gegebenenfalls betroffene Tierhalter zu reduzieren.
Egon Primas, CDU-Landtagsabgeordneter
Die Einwanderung von Wölfen nach Thüringen ist generell aus arten- und naturschützerischer Sicht zu begrüßen. Ob Wölfe tatsächlich das Mufflon in der Hainleite gerissen haben, bleibt abzuwarten bis die Gen-Analyse durch die zuständigen Behörden vorliegt. Sollte es zutreffen, dann wäre das auch ein gutes Zeichen für eine intakte Natur in Thüringen.
Unser Land ist klein und dicht besiedelt und somit kein Yellowstone-Nationalpark oder Sibirien. Anders als dort reichen hier die Naturräume nicht aus, um mögliche Konflikte bei der Einwanderung von Wölfen auszuschließen. Noch sehe ich da keine Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung. Schließlich sind auch die Interessen der hier lebenden Menschen zu berücksichtigen.
Wir müssen nun überlegen, wie man mit der Situation einer möglichen Rückkehr der Wölfe umgeht. Es genügt jedoch nicht, die Diskussion auf eine Entschädigung für gegebenenfalls betroffene Tierhalter zu reduzieren.
Egon Primas, CDU-Landtagsabgeordneter