Das Wort zum Wochenende
Gelassenheit anstatt Panik
Manchmal will es einfach nicht klappen! Da übt man diese eine Stelle vom Präludium – und übt und übt, und es wird eher schlechter als besser. Leichte Panik macht sich breit: Das Stück steht auf dem Konzertprogramm vom nächsten Wochenende. Und nun? Zwei Möglichkeiten gibt es...
Entweder verbissen weiter zu üben und auf den großen Durchbruch zu warten, oder aber das Stück zur Seite zu legen, darauf vertrauen, dass es morgen bessergeht, loszulassen für das erste. Ich habe schon beides probiert. Die zweite Variante ist deutlich entspannender und auch erfolgsversprechender. Erstaunlicherweise reift das Stück über Nacht, und man kann auf einem neuen Level am nächsten Tag weiterüben. Ähnliches habe ich auch schon bei der Arbeit mit Chören erlebt.
Nach harter Arbeit es gut sein zu lassen, auch wenn das Ergebnis überhaupt nicht den Erwartungen oder dem Plan, den ich mir vor der Chorprobe gemacht habe, entspricht. Es gut sein lassen, darauf vertrauen, dass es nächste Woche weitergeht und ich Hürden, die heute unüberwindbar scheinen, problemlos nehmen kann. Kennen Sie das auch? Vielleicht aus der Familie? Da redet man sich den Mund fusselig, aber der heimische Teenager will einfach nicht einsehen, dass man nach dem Fußballtraining duschen sollte. Alle mütterliche Energie ist umsonst und plötzlich, als man es schon fast aufgegeben hat, geht er von selber nach dem Training ins Bad. Das steht man dann und kann sich nur verdutzt die Augen reiben.
In der Bibel bei Sachaja steht geschrieben: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Das ermutigt nicht zum Laissez-faire, zum Nichtkümmern! Aber es ermutigt, dass ich nach großen Anstrengungen die unerledigte Arbeit, das nicht Geschaffte, ablegen kann. Dass es noch jemanden gibt, der sich kümmert. Der da weitermacht, wo meine Möglichkeiten im Moment zu Ende sind, wo meine Kraft aufgebraucht ist. Der mir immer wieder zeigt, ich bin nicht allein mit meinen Aufgaben. Der mir zeigt, dass Panik nicht nötig ist – nur ein wenig Gottvertrauen. Das ist ein schönes Gefühl!
Laura Schildmann, Kantorin aus Bad Frankenhausen
Entweder verbissen weiter zu üben und auf den großen Durchbruch zu warten, oder aber das Stück zur Seite zu legen, darauf vertrauen, dass es morgen bessergeht, loszulassen für das erste. Ich habe schon beides probiert. Die zweite Variante ist deutlich entspannender und auch erfolgsversprechender. Erstaunlicherweise reift das Stück über Nacht, und man kann auf einem neuen Level am nächsten Tag weiterüben. Ähnliches habe ich auch schon bei der Arbeit mit Chören erlebt.
Nach harter Arbeit es gut sein zu lassen, auch wenn das Ergebnis überhaupt nicht den Erwartungen oder dem Plan, den ich mir vor der Chorprobe gemacht habe, entspricht. Es gut sein lassen, darauf vertrauen, dass es nächste Woche weitergeht und ich Hürden, die heute unüberwindbar scheinen, problemlos nehmen kann. Kennen Sie das auch? Vielleicht aus der Familie? Da redet man sich den Mund fusselig, aber der heimische Teenager will einfach nicht einsehen, dass man nach dem Fußballtraining duschen sollte. Alle mütterliche Energie ist umsonst und plötzlich, als man es schon fast aufgegeben hat, geht er von selber nach dem Training ins Bad. Das steht man dann und kann sich nur verdutzt die Augen reiben.
In der Bibel bei Sachaja steht geschrieben: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Das ermutigt nicht zum Laissez-faire, zum Nichtkümmern! Aber es ermutigt, dass ich nach großen Anstrengungen die unerledigte Arbeit, das nicht Geschaffte, ablegen kann. Dass es noch jemanden gibt, der sich kümmert. Der da weitermacht, wo meine Möglichkeiten im Moment zu Ende sind, wo meine Kraft aufgebraucht ist. Der mir immer wieder zeigt, ich bin nicht allein mit meinen Aufgaben. Der mir zeigt, dass Panik nicht nötig ist – nur ein wenig Gottvertrauen. Das ist ein schönes Gefühl!
Laura Schildmann, Kantorin aus Bad Frankenhausen