Waldpädagogik in Thüringen

Waldjugendspiele 2026 auf der Zielgeraden

Die Waldjugendspiele sind in Thüringen ein jährliches Highlight der forstlichen Umweltbildung. 1992 eingeführt, werden sie seither durch die Forstämter der Landesforstverwaltung landesweit umgesetzt. Von April bis September dieses Jahres werden rund 10.000 Schülerinnen und Schüler, vor allem aus den vierten Klassen, einen Tag im Wald verbringen und dabei seine Geheimnisse auf erlebnisorientierte Weise entdecken...

Unterstützt wird die Landesforstanstalt dabei vom Thüringer Kultusministerium, dem Thüringer Forstministerium und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW).

Bild: Im Park Hohenrode fanden heute wieder die Waldjugendspiele statt
Waldjugendspiele im Park Hohenrode in Nordhausen (Foto: agl)

Mit insgesamt 61 Tagesveranstaltungen sind die Waldjugendspiele das größte waldpädagogische Event im Freistaat. Ihren Abschluss bilden die Spiele im Thüringer Forstamt Leinefelde am 9. und 10. September. In diesem Jahr fanden in den landesweit 24 Thüringer Forstämtern so viele Waldjugendspieltage statt wie noch nie.


Im Thüringer Waldgesetz ist die Waldpädagogik als Aufgabe der Forstbehörden festgeschrieben, die damit waldbezogene Bildungs- und Erziehungsarbeit leisten sollen. Auf dieser Grundlage wurde seit 1992 mehr als 200.000 Kindern ein erlebnisreicher Tag im Wald ermöglicht. Zusätzlich unterhält die Landesforstanstalt drei Jugendwaldheime, die auch mehrtägige Aufenthalte im Grünen Herz Thüringens ermöglichen.
    
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