Das Ensemblekollektiv COI:N:IECT bricht traditionelle Konzertstrukturen auf und lädt das Publikum zu einem außergewöhnlichen, interaktiven Hörerlebnis ein. Das Thüringer Ensemblekollektiv COI:N:IECT präsentiert mit Silent Sound ein neues, experimentelles Konzertformat im Marstall der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen...
Das Ensemblekollektiv COI:N:IECT (Foto: Alexandra Münch)
Das Projekt rückt die individuelle Wahrnehmung und die bewusste Entscheidung der Zuhörenden in den Mittelpunkt. Zwei Ensembles, zwei Säle, ein gemeinsamer Raum.
Das Konzept von Silent Sound bricht mit der klassischen Frontalbespielung: Zwei Ensembles spielen simultan eigenständige Musik in zwei gegenüberliegenden Sälen des Marstalls. Die Stücke wurden von den Musiker:innen im Vorfeld wechselseitig und korrespondierend ausgewählt.
Das Publikum nimmt im dazwischenliegenden Verbindungssaal Platz oder kann sich während des Konzerts völlig frei zwischen den Räumen bewegen. Dadurch bestimmen die Zuhörenden ihre Hörperspektive selbst. Es entsteht ein fließendes, offenes Klangereignis an der Schnittstelle von Komposition, Reaktion, Realität und Fiktion.
Im Fokus des Abends stehen zeitgenössische Kompositionen von: Giordano Bruno do Nascimento, Johannes K. Hildebrandt, Thomas Nathan Krüger, Henry Mex, Yang Song, Jakob Stillmark, Romeo Wecks und Tianwei Zhu. Das Projekt wird gefördert durch den Musikfonds.