Gespräche gescheitert

Vorerst kein Trägerwechsel beim Förderzentrum Bruchstedt

Die Gespräche zwischen dem THEPRA Landesverband Thüringen e. V. und dem AWO Regionalverband Mitte-West-Thüringen über eine mögliche Übernahme der Trägerschaft des Förderzentrums Bruchstedt konnten trotz intensiver Bemühungen aller Beteiligten nicht erfolgreich abgeschlossen werden...

In den vergangenen Wochen wurden in zahlreichen Gesprächen unterschiedliche Lösungsansätze erarbeitet und geprüft. Zuletzt fanden hierzu Gespräche im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie eine abschließende Videokonferenz zwischen den Beteiligten am heutigen Tag statt. Ziel war es, die bestehenden Differenzen auszuräumen und den Weg für einen Trägerwechsel zu ebnen. Trotz eines offenen und konstruktiven Austauschs konnte letztlich keine Einigung erzielt werden.

Landrat Thomas Ahke erklärt dazu:
„Ich bedauere sehr, dass die Gespräche nicht zu einer gemeinsamen Lösung geführt haben. Gleichzeitig danke ich beiden Trägern sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausdrücklich für die intensive und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen. Alle Beteiligten haben bis zuletzt ernsthaft versucht, eine tragfähige Lösung zu finden.

Jetzt gilt es, den Blick nach vorn zu richten. Für die Kinder, ihre Eltern und die Beschäftigten der Schule ist entscheidend, dass sie schnell Klarheit und Planungssicherheit erhalten. Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: Der Schulbetrieb am Förderzentrum Bruchstedt muss zum 1. August 2026 nahtlos fortgeführt werden. Dieses Ziel werden wir nicht aus den Augen verlieren.

Gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur werden wir in den kommenden Tagen die erforderlichen Entscheidungen vorbereiten und die nächsten Schritte eng abstimmen. Sobald belastbare Ergebnisse vorliegen, werden wir die Eltern, die Beschäftigten und die Öffentlichkeit unverzüglich informieren.

Für mich als Landrat steht das Wohl der Schülerinnen und Schüler an erster Stelle. Gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulverwaltung arbeiten wir mit Hochdruck daran, in den kommenden Tagen eine tragfähige Lösung zu entwickeln.
Unser Ziel ist es, den Kindern, ihren Eltern und den Beschäftigten schnellstmöglich Klarheit und Planungssicherheit zu geben. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gemeinsam mit dem Freistaat Thüringen gelingen wird.“
    
nordthueringen.de bei Google bevorzugen