Am vergangenen Freitag fand im Japanischen Garten in Bad Langensalza das traditionelle TANABATA statt. Auch in diesem Jahr zog es Freunde des Sternenfestes in den malerischen Garten...
Gartenarchitektin Silke Haßkerl-Schilling führt Gäste durch den Japanischen Garten (Foto: Eva Maria Wiegand)
Angeboten wurde unter anderem eine professionelle Führung durch den Garten, Yoga, traditionelle Tees im Teehaus, Sushi, Softeis aus Mühlhausen, das kleine Einmaleins des Japanischen Origamis Undine Vorführung einer der beliebten Japanischen Zeichentrickfilme "Anime" auf einer großen Leinwand.
Vielleicht fanden durch den Freitagstermin nicht ganz so viele Besucherinnen und Besucher den Weg in den Japanischen Garten, aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch.
Beleuchteter Japanischer Garten zum Tanabata (Foto: Eva Maria Wiegand)
Die Geschichte zum Sternenfest TANABATA:
Die Tochter des Himmelsgottes war eine fleißige Weberin. Um ihr Abwechslung zu geben, wurde sie von Ihrem Vater mit einem Rinderhirten verheiratet. Sie waren so verliebt, dass die beiden darüber ihre Arbeit vergaßen.
Die Rinder wurden krank und der Himmelsgott bekam keine neuen Kleider mehr. Darüber war er so erbost, dass er den Rinderhirten auf die andere Seite des Flusses (die Milchstraße) verbannte. Weil sie aber vor Kummer bis heute nicht arbeiten können, dürfen sie sich nur einmal im Jahr treffen - an TANABATA. Eva Maria Wiegand