Aus dem Stadtrat
Grüne: Hitzeschutz ist Menschenschutz
Bereits im vergangenen Sommer haben die Grünen Nordhausen angesichts der damaligen Hitzewelle kurzfristige Hitzeschutzmaßnahmen wie zusätzliche Schattenplätze, kostenloses Trinkwasser und die Ausweisung kühler Orte gefordert. Ein Jahr später zeigen neue Zahlen des Robert Koch-Instituts und der neue Thüringer Hitzerekord, wie dringend diese Maßnahmen sind...
Ende Juni 2026 wurde im nordthüringischen Artern mit 40,4 Grad Celsius ein neuer Thüringer Temperaturrekord gemessen. Gleichzeitig schätzt das Robert Koch-Institut, dass bereits bis Ende Juni 120 Menschen in Thüringen und über 5.100 Menschen bundesweit an den Folgen extremer Hitze gestorben sind.
Vor einem Jahr haben wir darauf hingewiesen, dass Hitzeschutz keine Nebensache mehr ist. Heute sehen wir, dass die Folgen extremer Hitze längst Realität sind – auch hier in Nordthüringen. Die Klimakrise ist nicht irgendwo in der Zukunft, sondern direkt vor unserer Haustür, erklärt Pascal Leibbrandt, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt.
Zugleich sehen die Grünen Handlungsbedarf bei der zukünftigen Stadtentwicklung. Die Stadtentwicklung geht bereits an vielen Stellen in die richtige Richtung. Gleichzeitig wurden zuletzt aber auch Entscheidungen getroffen, die aus unserer Sicht in die falsche Richtung weisen, erklärt Wilma Busch, Mitglied des Nordhäuser Stadtrats.
Wir brauchen in der Innenstadt nicht mehr Parkplätze, sondern mehr Grün. Wir brauchen mehr Wasserflächen und mehr Aufenthaltsqualität für die Menschen. Eine klimaangepasste Innenstadt ist lebenswerter und widerstandsfähiger gegenüber den Folgen extremer Hitze. ergänzt Leibbrandt.
Abschließend weist Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Nordhäuser Kreistag auf die soziale Dimension des Hitzeschutzes hin: Nicht jeder kann sich eine Klimaanlage leisten oder seine Wohnung ausreichend kühlen. Und selbst der Besuch im Freibad ist für manche Familien keine Selbstverständlichkeit. Klimaanpassung ist deshalb auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Wer Menschen vor Hitze schützt, schützt Gesundheit, Lebensqualität und im Ernstfall sogar Leben.
Dr. Pascal Leibbrandt
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Nordhausen
Ende Juni 2026 wurde im nordthüringischen Artern mit 40,4 Grad Celsius ein neuer Thüringer Temperaturrekord gemessen. Gleichzeitig schätzt das Robert Koch-Institut, dass bereits bis Ende Juni 120 Menschen in Thüringen und über 5.100 Menschen bundesweit an den Folgen extremer Hitze gestorben sind.
Vor einem Jahr haben wir darauf hingewiesen, dass Hitzeschutz keine Nebensache mehr ist. Heute sehen wir, dass die Folgen extremer Hitze längst Realität sind – auch hier in Nordthüringen. Die Klimakrise ist nicht irgendwo in der Zukunft, sondern direkt vor unserer Haustür, erklärt Pascal Leibbrandt, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Umwelt.
Zugleich sehen die Grünen Handlungsbedarf bei der zukünftigen Stadtentwicklung. Die Stadtentwicklung geht bereits an vielen Stellen in die richtige Richtung. Gleichzeitig wurden zuletzt aber auch Entscheidungen getroffen, die aus unserer Sicht in die falsche Richtung weisen, erklärt Wilma Busch, Mitglied des Nordhäuser Stadtrats.
Wir brauchen in der Innenstadt nicht mehr Parkplätze, sondern mehr Grün. Wir brauchen mehr Wasserflächen und mehr Aufenthaltsqualität für die Menschen. Eine klimaangepasste Innenstadt ist lebenswerter und widerstandsfähiger gegenüber den Folgen extremer Hitze. ergänzt Leibbrandt.
Abschließend weist Stephanie Tiepelmann-Halm aus dem Nordhäuser Kreistag auf die soziale Dimension des Hitzeschutzes hin: Nicht jeder kann sich eine Klimaanlage leisten oder seine Wohnung ausreichend kühlen. Und selbst der Besuch im Freibad ist für manche Familien keine Selbstverständlichkeit. Klimaanpassung ist deshalb auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Wer Menschen vor Hitze schützt, schützt Gesundheit, Lebensqualität und im Ernstfall sogar Leben.
Dr. Pascal Leibbrandt
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Stadtrat Nordhausen