Das nächste Montagsgespräch widmet sich einer anmutigen Schönheit – der Fuchsie oder Fuchsia (lat.), die in etwa 100 Wildarten und Tausenden von Züchtungen vorkommt. Waltraud Köhler, Referentin des nächsten Montagsgesprächs, ist eine in Ostthüringen bekannte Fuchsienzüchterin...
Die Deutsche Fuchsiengesellschaft listet sie aktuell mit 13 Züchtungen. Einige Exemplare davon wird sie zum Montagsgespräch am 3. August mitbringen, das um 19:30 Uhr in Kloster Donndorf stattfindet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anstelle eines Eintritts bittet die Ländliche Heimvolkshochschule um eine Spende.
Waldtraud Köhler auf ihrem Fuchsienhof in Bobeck (Foto: Kloster Donndorf)
Schon als Schulkind malte Waltraud Köhler mit Vorliebe Fuchsien. Heute schmücken etwa 220 Pflanzen und 110 Sorten ihren im Thüringer Holzland bekannten Fuchsienhof. Im Verzeichnis der Deutschen Fuchsiengesellschaft ist die Fuchsienexpertin und -züchterin derzeit mit 13 eigenen Züchtungen eingetragen. Die meisten ihrer Züchtungen hat sie auf wohlklingende Märchennamen wie Köhler Liesel, Köhlers Rosenrot oder Köhlers Schneeweisschen getauft. Über viele Jahre stand sie dem Thüringer Freundeskreis der Deutschen Fuchsiengesellschaft vor. Am 3. August kommt sie ins Kloster Donndorf, um das nächste Montagsgespräch praxisbezogen, wie sie sagt, zu gestalten. Das heißt, sie wird nach einem einleitenden Impuls auf die Fragen der anwesenden Fuchsienliebhaber eingehen.
Mit Fuchsien hoab’ch kee Gligge
Sätze wie diese, (nicht nur in Holzländer Mundart) hat Waltraud Köhler schon oft gehört. Denn die Fuchsienzüchterin kommt gern mit Menschen ins Gespräch, wenn es um ihre Passion geht. Dabei sei es gar nicht schwer, gute Bedingungen für die zur Gattung der Nachtkerzengewächse gehörenden Fuchsien zu schaffen. Den ersten Praxistipp verrät sie schon vor dem Montagsgespräch: Nach dem Kauf sollte eine Fuchsie sofort umgetopft werden. Warum sie das empfiehlt, verrät sie am 3. August in Kloster Donndorf.