Am Sonntag zeitweise böig, im Süden und Osten vereinzelt Gewitter
Zwischen einem Hoch bei den Azoren und Tiefs über Skandinavien
gelangt mit nordwestlicher Strömung mäßig warme und feuchte Luft in
die Region. Das Wetter gestaltet sich wechselhaft. Am Sonntagmittag und Nachmittag örtlich Windböen zwischen 50 und 60 km/h (Bft 7) aus West bis Nordwest...
Wetterbild (Foto: Eva Maria Wiegand)
Am Sonntagnachmittag und Abend im Süden und Osten einzelne Gewitter,
lokal eng begrenzt mit Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit,
stürmischen Böen bis 70 km/h (Bft 8) und kleinkörnigem Hagel.
Detaillierter Wetterablauf:
Am Samstag wechselnd bis stark bewölkt. Meist trocken, nur an der
Grenze zu Sachsen-Anhalt und Sachsen etwas Regen. Höchsttemperatur 21 bis 24, im Bergland 18 bis 21 Grad. Schwacher bis mäßiger Westwind.
In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt, zeitweise leichter Regen.
Tiefsttemperatur 16 bis 12 Grad. Schwacher bis mäßiger Westwind.
Am Sonntag bei wechselnder bis starker Bewölkung zeitweise Schauer.
Am Nachmittag und Abend vor allem im Süden und Osten einzelne
Gewitter. Höchstwerte zwischen 20 und 23, im Bergland zwischen 17 und
20 Grad. Mäßiger Wind aus West bis Nordwest, örtlich Windböen.
In der Nacht zum Montag wolkig bis stark bewölkt, nur örtlich Regen.
Tiefstwerte zwischen 15 und 11 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
westlichen Richtungen.
Am Montag stark bewölkt, zeitweise Schauer. Am Nachmittag und Abend
einzelne Gewitter. Höchstwerte 21 bis 23, im Bergland 17 bis 21 Grad.
Mäßiger Nordwest- bis Westwind, teils böig. In der Nacht zum Dienstag viele Wolken, zeitweise Regen. Minimum 16 bis 12 Grad. Schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind.
Am Dienstag wechselnd bis stark bewölkt. Bis zum Mittag gebietsweise
leichter Regen, ab dem Nachmittag trocken oder nur noch einzelne
Schauer. Maximum 22 bis 25, im Bergland 18 bis 22 Grad. Mäßiger,
teils frischer Nordwestwind, zeitweise Windböen. In der Nacht zum Mittwoch wechselnd bewölkt, vereinzelt etwas Regen. Minimum 15 bis 10 Grad. Mäßiger Nordwestwind.
Deutschlandübersicht:
Offenbach, Samstag, den 4. Juli 10:15 Uhr – Die Tiefdruckgebiete ZOE über Estland und AUSYNJA über der Norwegischen See beeinflussen das Wetter heute in der Nord- und Osthälfte Deutschlands mit teils starker Bewölkung und etwas Regen. Dazu weht besonders an der See ein kräftiger böiger Wind, der die Höchstwerte, die dort um 20 Grad liegen, etwas kühler erscheinen lässt als sie tatsächlich sind. Süddeutschland dagegen befindet sich im Einflussbereich eines noch namenlosen Hochs mit Schwerpunkt über der Keltischen See. Bei nur wenigen Wolken werden im Südwesten mancherorts die 30-Grad-Marke geknackt.
Am Sonntag sorgt das Frontensystem des Tiefs AUSYNJA, welches sich
weiterhin über der Norwegischen See befindet, dafür, dass
wechselhaftes Schauerwetter nicht nur die Nordosthälfte dominiert,
sondern über die Mitte auch in den Süden vordringt. Lediglich der
äußerste Südwesten kann sein sonnenscheinreiches Wetter behalten und
nur dort besteht die Chance auf erneute Höchstwerte von knapp über 30
Grad. Deutlich mehr Sonne, verglichen mit dem Vortag, gibt es auch an
der Ostseeküste. Der frische Nordwestwind sorgt allerdings dafür,
dass der Strandspaziergang nicht ganz so angenehm empfunden wird, als
man es sich vorgestellt hat.
Bis zur Wochenmitte verlagert sich das wechselhafte Wetter langsam
wieder in die Nordosthälfte zurück. Dabei wird es besonders am
Dienstag nochmals windig werden – selbst in Süddeutschland wird der
Wind vorübergehend etwas auffrischen. Der Südwesten bleibt unter
Hochdruckeinfluss mit viel Sonnenschein und teils heißen
Temperaturwerten.
Zum Ende der nächsten Woche weitet sich das sonnenscheinreiche Wetter
auch auf den Nordosten Deutschlands aus. Dort wird der Wind spürbar
nachlassen und die Höchstwerte übersteigen – direkte Küstenabschnitte
ausgenommen – auch dort die 25-Grad-Marke. In der Mitte werden
verbreitet 30 Grad erreicht werden und im Südwesten wird die
35-Grad-Marke punktuell überschritten werden können. Die Nächte
bleiben kühl genug, damit Wohnungen und Häuser gut durchlüftet werden
können. Lediglich am Oberrhein ist die nächtliche Auskühlung nicht
ganz so stark ausgeprägt."
Das erklärt Dipl.-Met. Markus Eifried von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.