Heizungstausch
Im Sommer planen, Winterstress vermeiden
Die Heizung fällt selten dann aus, wenn es gerade passt. Und im Winter wird aus einem Defekt schnell ein Notfall. Auch wenn bei den aktuellen Temperaturen niemand ans Heizen denkt: Gerade jetzt lohnt sich ein kritischer Blick in den Heizungskeller. Wer die warme Jahreszeit nutzt, kann in Ruhe den Zustand der Anlage einschätzen, einen möglichen Austausch planen, Fördermöglichkeiten prüfen und Angebote einholen...
Der Sommer ist eine gute Zeit, um sich mit der eigenen Heizung zu beschäftigen. Die Anlage wird kaum gebraucht, Fachbetriebe sind häufig besser verfügbar als im Herbst oder Winter und wichtige Entscheidungen können in Ruhe vorbereitet werden, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.
Besonders bei älteren Heizungen lohnt es sich, frühzeitig die nächsten Schritte zu planen: Wie alt ist die Anlage? Gab es in den vergangenen Wintern häufig Störungen? Sind Ersatzteile noch verfügbar? Wie hoch war der Energieverbrauch? Und welche Alternativen kommen für das eigene Haus infrage?
Ein Heizungstausch sollte gut vorbereitet werden, denn nicht jede Lösung passt zu jedem Gebäude. Wichtig sind unter anderem der energetische Zustand des Hauses, die vorhandenen Heizkörper, der Wärmebedarf und die langfristigen Kosten, so Ramona Ballod.
Kleine Maßnahme, große Wirkung
Auch kleinere Maßnahmen können sich schon vor dem Winter bezahlt machen. Dazu gehört zum Beispiel der Austausch einer alten Heizungspumpe. Ältere Pumpen mit einer Leistung von 80 bis 100 Watt oder mehr können rund zehn Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs im Haushalt verursachen.
Moderne Hocheffizienzpumpen passen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an und verbrauchen deutlich weniger Strom. Unter bestimmten Voraussetzungen wird der Austausch vom BAFA gefördert.
Wärme dort halten, wo sie gebraucht wird
Ebenfalls sinnvoll ist es, Heizungs- und Warmwasserrohre zu dämmen. Das lässt sich oft auch ohne Fachbetrieb erledigen. Dämmschalen, Kleber und Isolierband gibt es im Baumarkt. Wer etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann Wärmeverluste so mit vergleichsweise geringem Aufwand reduzieren.
Das ganze Haus im Blick behalten
Neben der Heizung lohnt sich im Sommer auch ein Blick auf die Gebäudehülle. Undichte Fenster oder schlecht gedämmte Bauteile treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Nicht immer müssen Fenster komplett ausgetauscht werden. Manchmal reicht es, Dichtungen zu erneuern, die Einstellung zu korrigieren oder die Verglasung auszutauschen. Voraussetzung ist, dass Rahmen und Beschläge noch intakt sind.
Der Sommer ist eine gute Zeit, um sich mit der eigenen Heizung zu beschäftigen. Die Anlage wird kaum gebraucht, Fachbetriebe sind häufig besser verfügbar als im Herbst oder Winter und wichtige Entscheidungen können in Ruhe vorbereitet werden, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.
Besonders bei älteren Heizungen lohnt es sich, frühzeitig die nächsten Schritte zu planen: Wie alt ist die Anlage? Gab es in den vergangenen Wintern häufig Störungen? Sind Ersatzteile noch verfügbar? Wie hoch war der Energieverbrauch? Und welche Alternativen kommen für das eigene Haus infrage?
Ein Heizungstausch sollte gut vorbereitet werden, denn nicht jede Lösung passt zu jedem Gebäude. Wichtig sind unter anderem der energetische Zustand des Hauses, die vorhandenen Heizkörper, der Wärmebedarf und die langfristigen Kosten, so Ramona Ballod.
Kleine Maßnahme, große Wirkung
Auch kleinere Maßnahmen können sich schon vor dem Winter bezahlt machen. Dazu gehört zum Beispiel der Austausch einer alten Heizungspumpe. Ältere Pumpen mit einer Leistung von 80 bis 100 Watt oder mehr können rund zehn Prozent des durchschnittlichen Stromverbrauchs im Haushalt verursachen.
Moderne Hocheffizienzpumpen passen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an und verbrauchen deutlich weniger Strom. Unter bestimmten Voraussetzungen wird der Austausch vom BAFA gefördert.
Wärme dort halten, wo sie gebraucht wird
Ebenfalls sinnvoll ist es, Heizungs- und Warmwasserrohre zu dämmen. Das lässt sich oft auch ohne Fachbetrieb erledigen. Dämmschalen, Kleber und Isolierband gibt es im Baumarkt. Wer etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann Wärmeverluste so mit vergleichsweise geringem Aufwand reduzieren.
Das ganze Haus im Blick behalten
Neben der Heizung lohnt sich im Sommer auch ein Blick auf die Gebäudehülle. Undichte Fenster oder schlecht gedämmte Bauteile treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Nicht immer müssen Fenster komplett ausgetauscht werden. Manchmal reicht es, Dichtungen zu erneuern, die Einstellung zu korrigieren oder die Verglasung auszutauschen. Voraussetzung ist, dass Rahmen und Beschläge noch intakt sind.