Vorfreude auf das große Jubiläumsjahr

Nordhäuser Rolandsfest endet im Regen

Das 56. Nordhäuser Rolandsfest endete, wie es begonnen hatte: mit Regen. Doch selbst Regen hielt einige Nordhäuser nicht davon ab, zur traditionellen Verabschiedung vor das Rathaus zu kommen...

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Ohne Regenschirm ging zu diesem Rolandsfest wenig. (Foto: ssc)


Ausgestattet mit Regenschirmen und Regenjacken versammelten sie sich am Sonntag pünktlich um 18 Uhr vor der Rathausbühne, um mitzuerleben, wie Oberbürgermeister Kai Buchmann den Rathausschlüssel vom Roland zurückerhielt.

Damit ist das diesjährige Rolandsfest Geschichte. Ein letztes Mal präsentierte die Nordhäuser Rolandgruppe ihr Bühnenprogramm und lud gleichzeitig bereits zum nächsten Fest ein. 2027 steht der Stadt ein ganz besonderes Jahr bevor: Nordhausen feiert seinen 1100. Geburtstag und ist zugleich Gastgeber des Thüringentages. Rolandsfest und Thüringentag verschmelzen dann zu einem gemeinsamen Festwochenende, gewissermaßen ein „Rolandsfest hoch zwei“.
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Da hat der OB den Schlüssel fürs Rathaus wieder zurück. (Foto: ssc)

Das diesjährige Stadtfest war zugleich die Feuertaufe für den neuen Roland-Darsteller Alexander Kuhnhardt und die fiel offenbar gelungen aus. „Ich denke, ich mache es nächstes Jahr wieder“, scherzte Kuhnhardt im Gespräch mit der nnz. Dass er seine Rolle „nicht nur gut, sondern sehr gut“ ausgefüllt habe, daran ließ auch Oberbürgermeister Kai Buchmann keinen Zweifel.

Professor Zwanziger alias Thomas Müller nutzte die Gelegenheit, um der Stadtverwaltung sowie dem Organisationsteam für die Vorbereitung und Durchführung des Festes zu danken. Gleichzeitig richtete er noch einen Wunsch an die Nordhäuserinnen und Nordhäuser: „Schmückt doch im nächsten Jahr eure Häuser mit schwarz-gelben Wimpeln, damit es zum Stadtjubiläum schön aussieht.“

Als die letzten Besucher den Heimweg antraten, hatte der Regen schließlich aufgehört. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter zum großen Jubiläum im kommenden Jahr besser mitspielt. Nach so viel Regen in diesem Jahr stehen die Chancen vielleicht gar nicht schlecht.
    
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