17. Stadtwerke Beach-Cup ist voll besetzt

Der Strand liegt Mitten in der Stadt

Am Mittwoch wurden Mitten in Nordhausen knapp 350 Tonnen Sand abgeladen - genug um die nunmehr 17. Ausgabe des großen Stadtwerke Beachvolleyball Cups austragen zu können und der ist so gut besetzt wie noch nie…

Keine zehn Stunden hat es gedauert, da waren alle Turniere ausgebucht, berichtet Dominik Rieger vom Südharzer Volleyballclub SVC. „Unser großer Dank gilt natürlich den Stadtwerken als Hauptsponsor sowie dem Badehaus und der EVN für die Unterstützung“, sagt Rieger.

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350 Tonnen Sand wurden für den 17. Stadtwerke Beach Cup herangeschafft, Dominik Rieger vom SVC freut sich schon auf das Traditions-Turnier (Foto: agl)

Der Startschuss fällt am morgigen Freitag mit dem Freizeit- und Firmen-Cup, bei dem neun Teams zu je sechs Spielern gegeneinander antreten. Am Samstag folgen zunächst die 2er Duelle der Herren mit stolzen 12 Teams. „Neu ist, dass wir auch ein Turnier für die Damen mit sechs Teams voll bekommen haben. In der Vergangenheit war die Nachfrage immer ein Stück zu knapp, umso mehr freuen wir uns, dass es jetzt geklappt hat“, erzählt Rieger. Am Sonntag folgen die 4er Wettkämpfe mit neun Mannschaften. Mit dabei sind ein paar alte Bekannte und die Lokalmatadoren, darunter auch Max König, der gebürtige Nordhäuser spielt aktuell für die „Baden Volleys“ aus Karlsruhe in der 1. Bundesliga.


Mit der Menge an Teams und Spielen kommt das dreitägige Sport-Event an seine Grenzen, erzählt Volleyball Trainer Rieger, der am Wochenende über alle drei Tage auch wieder moderieren wird. „Wir können die Bälle bis 22 Uhr fliegen lassen und in der Zeit muss man auch alles durchgespielt bekommen, das setzt uns Grenzen. Wir spielen deswegen mit dem Gedanken, den Cup im kommenden Jahr zum Stadtjubiläum auf vier Tage zu vergrößern und einen Kreisliga-Pokal auszuspielen. Bisher sind das aber nur Ideen.“

Für den Beach-Cup Strand findet sich übrigens auch nach dem Turnier Verwendung - der Sand wird eingelagert und findet entweder sportliche Wiederverwertung, landet auf dem Spielplatz oder, wenn es nötig wird, im Sandsack bei Hochwasser-Alarm.
Angelo Glashagel
    
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