Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten

Primas im Gespräch mit Merz

Egon Primas traf sich diese Woche in Berlin mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu einem intensiven Gespräch. Auf dem Tisch lagen brisante Themen: von der Rente für Spätaussiedler über das Auslandswahlrecht bis hin zu Zuzugsperspektiven für Deutschstämmige aus den Aussiedlungsgebieten....

Bild: Merz und Primas im Gespräch in Berlin.
Merz und Primas im Gespräch in Berlin. (Foto: Anja Sturm)
Der Bundesvorsitzende der Union der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU und CSU (UdVA), Egon Primas, kam am Montag zu einem kurzen, aber intensiven Austausch mit Bundeskanzler Friedrich Merz zusammen. In konstruktiver und zugewandter Atmosphäre wurden zentrale Anliegen der UdVA erörtert, die sich zum Teil auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung wiederfinden.

Dabei ging es unter anderem um eine praxisnähere Ausgestaltung der CDU- und UdVA-Mitgliedschaft für Angehörige deutscher Minderheiten. Auch Fragen der politischen Teilhabe deutscher Staatsbürger im Ausland und mögliche Verbesserungen beim Auslandswahlrecht wurden angesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Einbeziehung von Aussiedlern und Spätaussiedlern in eine künftige Rentenreform.

Zudem wurden Zuzugsperspektiven für ab dem 1. Januar 1993 geborene Deutschstämmige aus den Aussiedlungsgebieten sowie die Situation deutschstämmiger Geflüchteter aus der Ukraine und Russland thematisiert. Zur Sprache kam außerdem die Zukunft des Garantiefonds Hochschule der Otto-Benecke-Stiftung.

Bundeskanzler Friedrich Merz nahm die vorgetragenen Anliegen nach Angaben der UdVA mit großer Offenheit auf. Egon Primas dankte für das vertrauensvolle Gespräch und unterstrich, wie wichtig es bleibe, die CDU auch weiterhin verlässlich an der Seite der Vertriebenen, Aussiedler, Spätaussiedler und deutschen Minderheiten zu wissen. Die UdVA werde die angesprochenen Themen weiterhin engagiert und konstruktiv in die politische Arbeit der Union einbringen.
    
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