Zweiter Palliativtag im Hospiz Geborgenheit

Ein Tag der Begegnung in Neustadt

Am 3. Juni öffnete das Hospiz Haus Geborgenheit seine Türen zum zweiten Palliativtag und erlebte einen Tag, der weit über eine Informationsveranstaltung hinausging. Es war ein Tag der Begegnung, des Austauschs und der gelebten Verbundenheit zwischen Menschen, die sich mit Herz und Fachwissen für die palliative Versorgung einsetzen...

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Zweiter Palliativtag in Neustadt. (Foto: Miriam Kaaden)
Zahlreiche Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner aus unterschiedlichen Bereichen der palliativen Begleitung präsentierten ihre Arbeit und standen den Besucherinnen und Besuchern persönlich für Gespräche zur Verfügung. Dabei wurde eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig und umfassend das Spektrum der palliativen Versorgung ist. Die Gäste erhielten einen authentischen Einblick in ein Netzwerk, das Menschen in herausfordernden Lebenssituationen trägt und begleitet.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Vortrag von Dr. Wegner, Innovationsapotheker bei Medipolis. Das Interesse war so groß, dass sämtliche Sitzplätze restlos belegt waren. Mit seinem Fachwissen, seiner nahbaren Art und seinen praxisnahen Einblicken begeisterte er das Publikum.

Doch nicht nur die fachlichen Inhalte machten diesen Tag zu etwas Besonderem. Es waren vor allem die vielen persönlichen Begegnungen, die offenen Gespräche und die spürbare Wertschätzung füreinander, die dem Palliativtag seine besondere Atmosphäre verliehen. Besucherinnen und Besucher, Fachkräfte, Ehrenamtliche und Partnerorganisationen kamen miteinander ins Gespräch, knüpften Kontakte und teilten Erfahrungen.

„Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft in der palliativen Versorgung ist. Niemand begleitet allein. Erst das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen schafft die Geborgenheit, die Betroffene und ihre Angehörigen benötigen“, so die Hospizleitung Antje Wolf-Sauer.

Das Hospiz Haus Geborgenheit bedankt sich von Herzen bei allen Mitwirkenden, Kooperationspartnern, Referierenden, Gästen und Mitarbeitern. Durch ihr Engagement, ihre Offenheit und ihre Präsenz wurde der 2. Palliativtag zu einem eindrucksvollen Zeichen dafür, dass palliative Begleitung nicht nur Versorgung bedeutet, sondern vor allem Menschlichkeit, Würde und Lebensqualität bis zuletzt.

Der Tag hat gezeigt: Wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen, entstehen Räume der Hoffnung, des Verständnisses und der Geborgenheit. Genau dafür steht das Hospiz, heute und an jedem anderen Tag des Jahres.
    
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