Verfassungsgerichtspräsident in Nordhausen

Demokratie bewahren – Aber wie?

Wie wehrhaft ist unsere Demokratie wirklich? Im Juni spricht der Präsident des Thüringer Verfassungsgerichts, Dr. Klaus von der Weiden, in der Aula des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums über die Schutzme­chanismen des Grundgesetzes gegen politischen Extremismus und religiösen Fanatismus...

Über die Herausforderungen für die Demokratie und die Wehrhaftigkeit des Grundgesetzes spricht am 16. Juni der Präsident des Thüringer Verfassungsgerichts, Dr. Klaus von der Weiden, in Nordhausen. Zu der öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung lädt der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ ein.

Beginn ist um 18 Uhr in der Aula des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums, in der Blasiistraße 16. Der Eintritt ist frei.

Dr. Klaus von der Weiden, der zugleich Richter am Bundesverwaltungsgericht ist, wird mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen. Dabei soll es um die Frage gehen, wie widerstandsfähig die demokratische Ordnung in Deutschland angesichts wachsender Herausforderungen durch politische Extremismen und religiös motivierten Fanatismus ist. Der Verfassungsgerichtspräsident wird die rechtlichen und gesellschaftlichen Schutzmechanismen erläutern, die das Grundgesetz für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bereithält.

Nach Angaben der Veranstalter sollen dabei nicht nur theoretische Aspekte beleuchtet werden. Vielmehr gehe es auch um eine praxisnahe Einordnung aktueller Bedrohungslagen sowie um die Bedeutung demokratischer Institutionen in Krisenzeiten. Der Besuch des höchsten Richters des Freistaats in Verfassungsfragen unterstreiche die Bedeutung des Austauschs zwischen Justiz und Zivilgesellschaft.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht zudem die Frage, was Demokratie im Kern ausmacht und welchen Beitrag jeder Einzelne zum Schutz demokratischer Werte leisten kann. Der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ wirbt dafür, sich aktiv mit den Herausforderungen der Gegenwart auseinanderzusetzen und den gesellschaftlichen Dialog zu stärken.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Medien.
    
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