Wirtschaft
Geschäftslage im Kreis verbessert sich
Die Unternehmen im Unstrut-Hainich-Kreis bewerten ihre aktuelle Geschäftslage im Frühjahr 2026 deutlich besser als noch zu Jahresbeginn. Was die Gründe für die bessere Stimmung sind...
Dennoch bleibt das Konjunkturklima insgesamt gedämpft. Mit 80 Punkten liegt der Konjunkturklimaindikator weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 101 Punkten. Besonders positiv entwickelt hat sich die Einschätzung der gegenwärtigen Geschäftslage. Der Anteil der Unternehmen mit einer guten Bewertung stieg von 15 auf 34 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich allerdings auch der Anteil der negativen Bewertungen von 22 auf 31 Prozent, während deutlich weniger Unternehmen ihre Lage als befriedigend einstufen. Dies deutet auf eine zunehmende Spreizung der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen den Betrieben hin, so Christian Böduel, Leiter der Regionalbüros Nordthüringen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, in einer Presseinformation.
Bei den Erwartungen für die kommenden zwölf Monate überwiegt weiterhin der Pessimismus. Nur noch drei Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftsentwicklung, nachdem dieser Anteil zu Jahresbeginn noch bei 17 Prozent lag. Der Anteil der pessimistischen Stimmen bleibt mit 41 Prozent unverändert hoch.
Die Beschäftigungsabsichten zeigen sich weitgehend stabil. Drei Prozent der Unternehmen planen Neueinstellungen, während 24 Prozent Stellenkürzungen nicht ausschließen. Damit bewegt sich der Arbeitsmarkt auf dem Niveau der Vorumfrage.
Etwas positiver fällt das Bild bei den Investitionen aus. Während 21 Prozent der Unternehmen höhere Investitionsausgaben planen, stieg der Anteil der Betriebe mit konstanten Investitionen von 37 auf 44 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionen reduzieren oder ganz darauf verzichten wollen, von 42 auf 34 Prozent. Das Investitionsverhalten stabilisiert sich damit auf niedrigem Niveau.
Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung nennen die Unternehmen steigende Energie- und Rohstoffpreise (85 Prozent), wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (67 Prozent) sowie hohe Arbeitskosten (60 Prozent). Besonders die Sorge vor steigenden Energie- und Rohstoffkosten hat gegenüber der Vorumfrage deutlich zugenommen.
Eckhard Moschcau, Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsbeirates des Unstrut-Hainich-Kreises und Geschäftsführer der Moschcau GmbH Euronics XXL Moschcau in Mühlhausen, fasst die aktuelle Lage wie folgt zusammen: Die Wirtschaft im Unstrut-Hainich-Kreis zeigt bei der aktuellen Geschäftslage und den Investitionen erste Stabilisierungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate ausgesprochen verhalten. Hohe Kostenbelastungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten bremsen weiterhin die Zuversicht der Unternehmen.
Dennoch bleibt das Konjunkturklima insgesamt gedämpft. Mit 80 Punkten liegt der Konjunkturklimaindikator weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 101 Punkten. Besonders positiv entwickelt hat sich die Einschätzung der gegenwärtigen Geschäftslage. Der Anteil der Unternehmen mit einer guten Bewertung stieg von 15 auf 34 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich allerdings auch der Anteil der negativen Bewertungen von 22 auf 31 Prozent, während deutlich weniger Unternehmen ihre Lage als befriedigend einstufen. Dies deutet auf eine zunehmende Spreizung der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen den Betrieben hin, so Christian Böduel, Leiter der Regionalbüros Nordthüringen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, in einer Presseinformation.
Bei den Erwartungen für die kommenden zwölf Monate überwiegt weiterhin der Pessimismus. Nur noch drei Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Verbesserung ihrer Geschäftsentwicklung, nachdem dieser Anteil zu Jahresbeginn noch bei 17 Prozent lag. Der Anteil der pessimistischen Stimmen bleibt mit 41 Prozent unverändert hoch.
Die Beschäftigungsabsichten zeigen sich weitgehend stabil. Drei Prozent der Unternehmen planen Neueinstellungen, während 24 Prozent Stellenkürzungen nicht ausschließen. Damit bewegt sich der Arbeitsmarkt auf dem Niveau der Vorumfrage.
Etwas positiver fällt das Bild bei den Investitionen aus. Während 21 Prozent der Unternehmen höhere Investitionsausgaben planen, stieg der Anteil der Betriebe mit konstanten Investitionen von 37 auf 44 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionen reduzieren oder ganz darauf verzichten wollen, von 42 auf 34 Prozent. Das Investitionsverhalten stabilisiert sich damit auf niedrigem Niveau.
Als größte Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung nennen die Unternehmen steigende Energie- und Rohstoffpreise (85 Prozent), wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (67 Prozent) sowie hohe Arbeitskosten (60 Prozent). Besonders die Sorge vor steigenden Energie- und Rohstoffkosten hat gegenüber der Vorumfrage deutlich zugenommen.
Eckhard Moschcau, Vorsitzender des IHK-Wirtschaftsbeirates des Unstrut-Hainich-Kreises und Geschäftsführer der Moschcau GmbH Euronics XXL Moschcau in Mühlhausen, fasst die aktuelle Lage wie folgt zusammen: Die Wirtschaft im Unstrut-Hainich-Kreis zeigt bei der aktuellen Geschäftslage und den Investitionen erste Stabilisierungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen für die kommenden Monate ausgesprochen verhalten. Hohe Kostenbelastungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten bremsen weiterhin die Zuversicht der Unternehmen.