FSV Preußen verliert in der Nachspielzeit gegen Geratal
Mit neuem Torwart aber ohne Glück
Mit einer Überraschung in der Startelf ging der FSV Preußen ins vorletzte Heimspiel der Saison. Mit Maximilian Deubner stand ein ganz neuer Mann zwischen den Pfosten, welcher kurzfristig angemeldet wurde, da sich Florian Gath als Vertreter des rekonvaleszenten Julien Patzer unter der Woche ebenfalls verletzte und auch sonst kein Keeper aus der Zweiten oder Dritten zur Verfügung stand...
Deubner, der schon öfters als Zuschauer bei der 1. Mannschaft zu Gast war und in der Jugend im Tor stand, sprang in die Bresche. Er konnte den Kasten sogar 90 Minuten lang sauber halten, doch dann kam das Unheil für die Kicker aus Bad Langensalza. Die ansonsten harmlosen Gäste nutzten die eklatante Chancenverwertung in der Nachspielzeit aus und nahmen drei Punkte mit auf die Heimreise. Damit verschenkten die Preußen drei Punkte, die eigentlich eingeplant waren und bei mehr Konzentration bzw. Glück vor dem Tor auch durchaus möglich gewesen wären, denn spielerisch war das Kurstädter Team den Gästen aus dem Geratal eigentlich überlegen.
Schon nach fünf Minuten musste die Spielvereinigung wechseln. Ins Spiel kam der Ex-Preuße Bastian Bischof, der die Abwehr zusammenhielt. Trotzdem kam Tim Weißenborn zu zwei Abschlüssen, die aus guten Positionen aber jeweils über das Tor flogen. Das war sehr ärgerlich aus Sicht der Hausherren, denn in den letzten beiden Heimspielen brachten frühe Tore die Sicherheit ins Spiel, was gerade bei den sommerlichen Außentemperaturen wichtig gewesen wäre.
Stattdessen neutralisierte sich die Partie mit der Zeit, Geratal feuerte zwar hin und wieder den einen oder anderen Schuss aus dem Hintergrund ab, doch die Bälle flogen entweder drüber oder vorbei. Somit kam Deubner zu einer überschaubaren Anzahl an Ballkontakten und wenn er gebraucht wurde, angelte er sich die Bälle, die auf ihn zu kamen.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie ohne große Highlights. Geratal spielte nicht sehr zielstrebig und kam erneut durch weitere Fernschüsse zu Chancen, während die Mannschaft von Coach Thomas Wirth mehr investierte und durch Lukas Rösener die große Möglichkeit zur Führung hatte. Nach einer Flanke setzte er eine Bogenlampe mit dem Kopf an, bei welcher der Ball zwar über den Keeper segelte, jedoch nur an der Torlatte landete. Auch Max Dietrichs scharfer Schuss nach einem Schiedsrichterball wurde gefährlich, ging jedoch knapp drüber.
So trudelte der Sommerkick bereits auf ein torloses Unentschieden hinaus, bis die entscheidenden Szenen kurz vor Schluss passierten. Ben Seifert ging auf dem linken Flügel steil und brachte den Ball in die Mitte, wo Elshan Aliyev angerauscht kam, der per Grätsche abzog. Das Geschoss war jedoch zu scharf und flog aus wenigen Metern lediglich ins Fangnetz und nicht ins Tor. Also fanden sich die Preußen-Fans wohl oder übel mit einem Punkt ab, der sich in der Nachspielzeit aber auch noch in Luft auflöste.
Der Gast machte es nochmal schnell und kam in Überzahl in den Angriff, so dass die Kugel bei Fikaj landete, der seinen Bewacher aussteigen ließ und überlegt abzog. Die Freude der Gäste kannte keine Grenzen, mancher Spieler rannte beim Torjubel mehr, als im gesamten Spielverlauf. Nun müssen die Rosenstädter Fußballer in den kommenden beiden Spielen beim Meister in Jena und gegen Bad Frankenhausen nochmal alles geben, um das Minimalziel eines einstelligen Tabellenplatzes zu halten.
Tor: 0:1 Fikaj (90.+3)
Zuschauer: 87
Preußen: Deubner, Linz, Noak, Meißner (81. Mönchgesang), Dolzer, Dietrich (86. Engel), Schack, Harbauer (57. Seifert), Rösener, Weißenborn (77. Aliyev), Schleip
Deubner, der schon öfters als Zuschauer bei der 1. Mannschaft zu Gast war und in der Jugend im Tor stand, sprang in die Bresche. Er konnte den Kasten sogar 90 Minuten lang sauber halten, doch dann kam das Unheil für die Kicker aus Bad Langensalza. Die ansonsten harmlosen Gäste nutzten die eklatante Chancenverwertung in der Nachspielzeit aus und nahmen drei Punkte mit auf die Heimreise. Damit verschenkten die Preußen drei Punkte, die eigentlich eingeplant waren und bei mehr Konzentration bzw. Glück vor dem Tor auch durchaus möglich gewesen wären, denn spielerisch war das Kurstädter Team den Gästen aus dem Geratal eigentlich überlegen.
Schon nach fünf Minuten musste die Spielvereinigung wechseln. Ins Spiel kam der Ex-Preuße Bastian Bischof, der die Abwehr zusammenhielt. Trotzdem kam Tim Weißenborn zu zwei Abschlüssen, die aus guten Positionen aber jeweils über das Tor flogen. Das war sehr ärgerlich aus Sicht der Hausherren, denn in den letzten beiden Heimspielen brachten frühe Tore die Sicherheit ins Spiel, was gerade bei den sommerlichen Außentemperaturen wichtig gewesen wäre.
Stattdessen neutralisierte sich die Partie mit der Zeit, Geratal feuerte zwar hin und wieder den einen oder anderen Schuss aus dem Hintergrund ab, doch die Bälle flogen entweder drüber oder vorbei. Somit kam Deubner zu einer überschaubaren Anzahl an Ballkontakten und wenn er gebraucht wurde, angelte er sich die Bälle, die auf ihn zu kamen.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie ohne große Highlights. Geratal spielte nicht sehr zielstrebig und kam erneut durch weitere Fernschüsse zu Chancen, während die Mannschaft von Coach Thomas Wirth mehr investierte und durch Lukas Rösener die große Möglichkeit zur Führung hatte. Nach einer Flanke setzte er eine Bogenlampe mit dem Kopf an, bei welcher der Ball zwar über den Keeper segelte, jedoch nur an der Torlatte landete. Auch Max Dietrichs scharfer Schuss nach einem Schiedsrichterball wurde gefährlich, ging jedoch knapp drüber.
So trudelte der Sommerkick bereits auf ein torloses Unentschieden hinaus, bis die entscheidenden Szenen kurz vor Schluss passierten. Ben Seifert ging auf dem linken Flügel steil und brachte den Ball in die Mitte, wo Elshan Aliyev angerauscht kam, der per Grätsche abzog. Das Geschoss war jedoch zu scharf und flog aus wenigen Metern lediglich ins Fangnetz und nicht ins Tor. Also fanden sich die Preußen-Fans wohl oder übel mit einem Punkt ab, der sich in der Nachspielzeit aber auch noch in Luft auflöste.
Der Gast machte es nochmal schnell und kam in Überzahl in den Angriff, so dass die Kugel bei Fikaj landete, der seinen Bewacher aussteigen ließ und überlegt abzog. Die Freude der Gäste kannte keine Grenzen, mancher Spieler rannte beim Torjubel mehr, als im gesamten Spielverlauf. Nun müssen die Rosenstädter Fußballer in den kommenden beiden Spielen beim Meister in Jena und gegen Bad Frankenhausen nochmal alles geben, um das Minimalziel eines einstelligen Tabellenplatzes zu halten.
Tor: 0:1 Fikaj (90.+3)
Zuschauer: 87
Preußen: Deubner, Linz, Noak, Meißner (81. Mönchgesang), Dolzer, Dietrich (86. Engel), Schack, Harbauer (57. Seifert), Rösener, Weißenborn (77. Aliyev), Schleip