Tag der offenen Gärten
Aus Liebe zu Garten und Natur
Gartenkunst und die Liebe zu Pflanze und Natur stehen demnächst wieder im Mittelpunkt, wenn über ein Dutzend Gartenliebhaber rund um Nordhausen ihre Refugien für interessierte Gäste öffnen…
Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden.
- Karl Foerster, deutscher Gärtner und Staudenzüchter
Landschaftsarchitektin Diana Moraveck im Park Hohenrode - Was uns wichtig ist, ist die Liebe zum Garten und zur Pflanze (Foto: agl)
Diana Moraveck ist Landschaftsarchitektin und sollte als solche eigentlich tagtäglich mit Gartenkunst zu tun haben, im Arbeitsalltag kommt sie tatsächlich aber eher selten raus ins Grüne. Wie für so viele andere auch, ist es der eigenen, kleine Garten, der ihr als Rückzugsort und Balsam für die Seele dient. Von Mähroboter und Tuja-Hecke halte ich nicht viel. Wir haben einen Naturgarten, bei dem es eher wild zu geht. Vermeintliches Unkraut kann da auch mal stehen bleiben. Gartenkunst und Gartenkultur drücken sich auch in der Lust an der Pflanze und der Natur aus und mit dem Gedanken organisieren wir seit 2015 letztlich auch den Tag der offenen Gärten in der Region, erzählt Moraveck.
Die Aktion wurde von der Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur ins Leben gerufen und findet dank Moraveck und Kollegen, mit kurzer Zwangspause, auch regelmäßig im Südharz statt. Am gewohnten Prozedere hat sich nichts geändert: für den 21. Juni gibt es wieder mehrere, über die Region verteilte Eingangsgärten, an denen interessierte Gartenfreunde einen kleinen Obolus von vier Euro entrichten und die Liste der Teilnehmenden Gärten erhalten, die nach eigenem Belieben von 10 bis 17 Uhr in Augenschein genommen werden können.
Es ist nicht immer ganz einfach, neue Leute zu gewinnen. Gerade in Nordhausen selber würden wir gerne mehr teilnehmende Gärten zeigen können, auf dem Land scheint man da einfach offener zu sein. Diejenigen die mitmachen sind dafür oft Wiederholungstäter aus Leidenschaft und Stolz darauf, ihre Arbeit und die Schönheit ihrer Gärten zeigen zu können, erzählt die Landschaftsarchitektin. Über die Jahre habe sich so ein kleines Netzwerk von Gartenfreunden, Sammlern und Pflanzenkennern zusammengefunden, die sich regelmäßig austauschen, in Worten wie mit Pflanzen und die natürlich auch dem Tag der offenen Gärten entgegenfiebern. Viele unserer Gärtner bieten von sich aus noch etwas drumherum an, wer also als Wanderer oder Radfahrer auf Kaffee und Kuchen aus ist, wird bestimmt fündig. Außerdem sind wieder ein paar Highlights für die ganze Familie dabei, von der Wildvogelzucht zu Miniaturbäumen und einer Garteneisenbahn.
Der Startschuss für den Tag der offenen Gärten wird in guter Tradition wieder im Park Hohenrode um 10 Uhr fallen und von einer botanischen Führung durch das Arboretum begleitet, die um 10.30 Uhr beginnt. Weitere Eingangsgärten sind die Villa Brodthage in Walkenried (Karl-Genzel-Str. 41), der Garten Bakker in Auleben (Gartenstr. 17) und der Garten Wernicke in Trebra (Kronsdorf 104).
Weitere Informationen gibt es unter 03631/6514504. Wer seinen eigenen Garten öffnen möchte kann sich hier ebenfalls noch bis zum 10. Juni melden. Klare Vorgaben gibt es nicht - auch einfache Schrebergärten hatte man schon mit im Programm - aber der Gartentag folgt einem gewissen Anspruch. Etwas abheben vom Rest sollte es sich schon., sagt Moraveck, was aber im Kern wichtig ist, ist das man die Liebe zum Garten und die Wertschätzung für die Pflanze sehen kann. Mit rund 15 Gärten ist man in diesem Jahr wieder gut dabei, auch im Thüringer Vergleich, aber natürlich wäre es schön, wenn sich noch mehr Enthusiasten finden, die ihre Gärten zeigen wollen.
Angelo Glashagel
Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden.
- Karl Foerster, deutscher Gärtner und Staudenzüchter
Landschaftsarchitektin Diana Moraveck im Park Hohenrode - Was uns wichtig ist, ist die Liebe zum Garten und zur Pflanze (Foto: agl)
Diana Moraveck ist Landschaftsarchitektin und sollte als solche eigentlich tagtäglich mit Gartenkunst zu tun haben, im Arbeitsalltag kommt sie tatsächlich aber eher selten raus ins Grüne. Wie für so viele andere auch, ist es der eigenen, kleine Garten, der ihr als Rückzugsort und Balsam für die Seele dient. Von Mähroboter und Tuja-Hecke halte ich nicht viel. Wir haben einen Naturgarten, bei dem es eher wild zu geht. Vermeintliches Unkraut kann da auch mal stehen bleiben. Gartenkunst und Gartenkultur drücken sich auch in der Lust an der Pflanze und der Natur aus und mit dem Gedanken organisieren wir seit 2015 letztlich auch den Tag der offenen Gärten in der Region, erzählt Moraveck.
Die Aktion wurde von der Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur ins Leben gerufen und findet dank Moraveck und Kollegen, mit kurzer Zwangspause, auch regelmäßig im Südharz statt. Am gewohnten Prozedere hat sich nichts geändert: für den 21. Juni gibt es wieder mehrere, über die Region verteilte Eingangsgärten, an denen interessierte Gartenfreunde einen kleinen Obolus von vier Euro entrichten und die Liste der Teilnehmenden Gärten erhalten, die nach eigenem Belieben von 10 bis 17 Uhr in Augenschein genommen werden können.
Es ist nicht immer ganz einfach, neue Leute zu gewinnen. Gerade in Nordhausen selber würden wir gerne mehr teilnehmende Gärten zeigen können, auf dem Land scheint man da einfach offener zu sein. Diejenigen die mitmachen sind dafür oft Wiederholungstäter aus Leidenschaft und Stolz darauf, ihre Arbeit und die Schönheit ihrer Gärten zeigen zu können, erzählt die Landschaftsarchitektin. Über die Jahre habe sich so ein kleines Netzwerk von Gartenfreunden, Sammlern und Pflanzenkennern zusammengefunden, die sich regelmäßig austauschen, in Worten wie mit Pflanzen und die natürlich auch dem Tag der offenen Gärten entgegenfiebern. Viele unserer Gärtner bieten von sich aus noch etwas drumherum an, wer also als Wanderer oder Radfahrer auf Kaffee und Kuchen aus ist, wird bestimmt fündig. Außerdem sind wieder ein paar Highlights für die ganze Familie dabei, von der Wildvogelzucht zu Miniaturbäumen und einer Garteneisenbahn.
Der Startschuss für den Tag der offenen Gärten wird in guter Tradition wieder im Park Hohenrode um 10 Uhr fallen und von einer botanischen Führung durch das Arboretum begleitet, die um 10.30 Uhr beginnt. Weitere Eingangsgärten sind die Villa Brodthage in Walkenried (Karl-Genzel-Str. 41), der Garten Bakker in Auleben (Gartenstr. 17) und der Garten Wernicke in Trebra (Kronsdorf 104).
Weitere Informationen gibt es unter 03631/6514504. Wer seinen eigenen Garten öffnen möchte kann sich hier ebenfalls noch bis zum 10. Juni melden. Klare Vorgaben gibt es nicht - auch einfache Schrebergärten hatte man schon mit im Programm - aber der Gartentag folgt einem gewissen Anspruch. Etwas abheben vom Rest sollte es sich schon., sagt Moraveck, was aber im Kern wichtig ist, ist das man die Liebe zum Garten und die Wertschätzung für die Pflanze sehen kann. Mit rund 15 Gärten ist man in diesem Jahr wieder gut dabei, auch im Thüringer Vergleich, aber natürlich wäre es schön, wenn sich noch mehr Enthusiasten finden, die ihre Gärten zeigen wollen.
Angelo Glashagel