Evangelische Kirchengemeinde Bad Langensalza informiert

Weitere Sanierungsarbeiten am Marktkirchenturm

Der Turm der Marktkirche St. Bonifacii in Bad Langensalza strahlt nun seit einigen Wochen im neuen Glanz. Über Monate haben die Bauleute daran gearbeitet, die Turmspitze und das Mauerwerk im oberen Bereich sowie den Balustradenumgang zu sanieren. Und dies unter großer Anteilnahme der Menschen in der Stadt...

Im November 2025 wurde eine neue Zeitkapsel in den Turm der Marktkirche in  Bad Langensalza eingebracht (Foto: Eva Maria Wiegand) Im November 2025 wurde eine neue Zeitkapsel in den Turm der Marktkirche in Bad Langensalza eingebracht (Foto: Eva Maria Wiegand)

Schließlich war dieses Vorhaben nicht nur die wohl höchste, sondern wahrscheinlich auch eine der größten Baumaßnahmen in der Kurstadt. Wie viel sich dort getan hat, konnte, wegen des verhüllten Gerüstes, lange nur erahnt werden. In den letzten beiden Wochen wurde nun aber das Gerüst abgebaut und der Blick auf den sanierten Turmspitze ist wieder möglich.

Allerdings wird das Gerüst in den nächsten Wochen wieder aufgebaut, was sicherlich viele Beobachter nicht verstehen werden. Doch es gibt einen Grund dafür. Denn das bisherige Gerüst war bis in eine Höhe von 26 Metern nur ein Standgerüst, welches zwischen den Strebepfeilern minimiert aufgebaut wurde.

Erst darüber begannen die Arbeitsebenen für die Aufgaben, die im ersten Bauabschnitt zu erledigen waren. Inzwischen ist die Finanzierung erfreulicherweise auch für den zweiten Bauabschnitt abgesichert, so dass über den Sommer (und wahrscheinlich sogar bis in den Herbst hinein) im Rahmen eines zweiten Bauabschnittes die Arbeiten am unteren Turmschaft erfolgen können. Dazu wird natürlich auch wieder ein Gerüst gebraucht, welche dann vom Boden bis in die Höhe von 26 Metern ein Fassaden-Arbeitsgerüst ist.

Wobei diesmal die Fassade und die Strebepfeiler am Turm eingerüstet werden, da dort die beschädigten Oberflächen bearbeitet werden müssen. Die Verantwortlichen hoffen, dass diese Arbeiten tatsächlich nun auch ohne Behinderung erfolgen können und nicht wieder, wie schon beim ersten Bauabschnitt, zu sehr in die kalte Jahreszeit reichen werden. Die Vertreter der Gemeinde sind sehr dankbar, dass diese umfangreichen Sanierungsarbeiten Dank von Fördermittelgebern, Spendern und anderen Unterstützern erfolgen können und hoffen, dass die Finanzierung nicht wieder durch unvorhergesehene Mehrkosten in Frage steht.