20 Jahre Harzer Wandernadel
Warum es an der Langen Bank einen besonderen Stempel gibt
Wandern und Stempeln: Im Harz gehört dieses erfolgreiche Duo seit mittlerweile zwei Jahrzehnten zusammen. Die Harzer Wandernadel feiert in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es 20 Sonderstempelstellen. Eine davon befindet sich im Südharz...
Die lange Bank zwischen Niedersachswerfen und Harzungen ist Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel. (Foto: ssc)
Wer zur Langen Bank zwischen Niedersachswerfen und Harzungen am Kirchberg wandert, kann an dem über 30 Meter langen Sitzmöbel jetzt einen Sonderstempel zum Jubiläum 20 Jahre Harzer Wandernadel ergattern. Seit wenigen Tagen steht dort der grüne Stempelkasten. Wer an der Langen Bank rastet, hat einen weiten Blick über den Südharz. Poppenbergturm, Wetterfahne, Burgruine Hohnstein und der Mühlberg liegen den Wanderern hier praktisch zu Füßen. Und wer weiter in Richtung Harzungen läuft, erreicht nach knapp zwei Kilometern den Aussichtsturm.
Wir hatten an der Langen Bank vor zwei Jahren schon einmal für acht Wochen eine Wanderstempelstelle. Die ist gut angekommen und wurde nun erneut von Wanderern vorgeschlagen, sagt Tanja Tetzel vom Harzer-Wandernadelbüro in Blankenburg. Deshalb habe man sich entschieden, die Lange Bank als eine von 20 Jubiläumsstempelstellen aufzunehmen. Die Sonderstempel können Wanderer in einem Jubiläumsheft sammeln. Das Heft ist nach Angaben von Tetzel auch in der Nordhäuser Stadtinformation erhältlich sowie online im Harzer-Wandernadel-Shop.
Das Besondere: In dem Heft können Wanderer darüber abstimmen, welche der 20 Sonderstempelstellen dauerhaft als regulärer Stempelpunkt aufgenommen werden soll. Die Abstimmung läuft bis zum Jahresende. Den Stempel an der Langen Bank gibt es noch bis März 2027.
Im April 2006 wurden die ersten Stempelstellen aufgestellt. Heute ist die Harzer Wandernadel eine Erfolgsgeschichte, die in diesen Tagen ihr rundes Jubiläum feiert.
Die Idee brachte Michael Lütje damals aus Österreich mit in den Harz. Lütje arbeitete zu dieser Zeit für die Kommunale Beschäftigungsagentur. Gemeinsam mit dem Verein Gesund älter werden im Harz in Blankenburg konnte das Projekt umgesetzt werden. Das hat dem Tourismus im Harz sehr viel gebracht. Das ist ein sehr wichtiges Element geworden, sagt Lütje heute rückblickend.
Gestartet war die Harzer Wandernadel im April 2006 mit 158 Stempelstellen. Heute sind es 222. Wer alle Standorte erwandert, darf sich Wanderkaiser nennen. Rund 15.000 Menschen haben diesen Titel bislang erreicht. Nach Angaben des Vereins wurden inzwischen etwa 150.000 Wanderpässe verkauft. Hinzu kommen 16 Begleithefte zu besonderen Themen wie dem Harzer Hexenstieg oder Goethe im Harz.
Susanne Schedwill
Die lange Bank zwischen Niedersachswerfen und Harzungen ist Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel. (Foto: ssc)
Wir hatten an der Langen Bank vor zwei Jahren schon einmal für acht Wochen eine Wanderstempelstelle. Die ist gut angekommen und wurde nun erneut von Wanderern vorgeschlagen, sagt Tanja Tetzel vom Harzer-Wandernadelbüro in Blankenburg. Deshalb habe man sich entschieden, die Lange Bank als eine von 20 Jubiläumsstempelstellen aufzunehmen. Die Sonderstempel können Wanderer in einem Jubiläumsheft sammeln. Das Heft ist nach Angaben von Tetzel auch in der Nordhäuser Stadtinformation erhältlich sowie online im Harzer-Wandernadel-Shop.
Das Besondere: In dem Heft können Wanderer darüber abstimmen, welche der 20 Sonderstempelstellen dauerhaft als regulärer Stempelpunkt aufgenommen werden soll. Die Abstimmung läuft bis zum Jahresende. Den Stempel an der Langen Bank gibt es noch bis März 2027.
Im April 2006 wurden die ersten Stempelstellen aufgestellt. Heute ist die Harzer Wandernadel eine Erfolgsgeschichte, die in diesen Tagen ihr rundes Jubiläum feiert.
Die Idee brachte Michael Lütje damals aus Österreich mit in den Harz. Lütje arbeitete zu dieser Zeit für die Kommunale Beschäftigungsagentur. Gemeinsam mit dem Verein Gesund älter werden im Harz in Blankenburg konnte das Projekt umgesetzt werden. Das hat dem Tourismus im Harz sehr viel gebracht. Das ist ein sehr wichtiges Element geworden, sagt Lütje heute rückblickend.
Gestartet war die Harzer Wandernadel im April 2006 mit 158 Stempelstellen. Heute sind es 222. Wer alle Standorte erwandert, darf sich Wanderkaiser nennen. Rund 15.000 Menschen haben diesen Titel bislang erreicht. Nach Angaben des Vereins wurden inzwischen etwa 150.000 Wanderpässe verkauft. Hinzu kommen 16 Begleithefte zu besonderen Themen wie dem Harzer Hexenstieg oder Goethe im Harz.
Susanne Schedwill
