Neues Fahrzeug für den "Bevölkerungsschutz"
Auf dem Weg nach Nordhausen
Für all diejenigen, die es noch nicht wissen sollten: Aus dem einstigen Zivilschutz in der DDR ist nun der Bevölkerungsschutz geworden. Damit der auch genau dort realisiert werden kann, wo er notwendig sein sollte, wurde heute in Berlin ein spezielles Fahrzeug auf den Weg nach Nordhausen geschickt...
Gregosz im Gespräch mit Rettungssanitätern (Foto: nnz)
Der "Pakt für den Bevölkerungsschutz", über den das Kabinett nun beraten hat, sieht milliardenschwere Investitionen, eine neue Kommandostruktur und ein verbessertes Warnsystem vor. Deutschland soll widerstandsfähiger gegenüber Angriffen oder Anschlägen werden. Die Bundesregierung will deshalb bis 2029 zehn Milliarden Euro vom Bund in den Zivil- und Katastrophenschutz investieren. Kern des Plans ist eine bessere Ausstattung und eine umfassende Ausbildung von Zivil- und Katastrophenschützern wie dem Technischen Hilfswerk (THW). Konkret geht es um die Beschaffung von mehr als 1.000 Spezialfahrzeugen, Spezialgerät und Material für den Notfall.
Ein solches Spezialfahrzeug wurde heute in Berlin symbolisch auf die Reise nach Nordhausen geschickt. Mit dabei war auch der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete David Gregosz (CDU). Gregosz sagte der nnz: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellte im Beisein von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius den Pakt für den Bevölkerungsschutz vor und übergab Spezialfahrzeuge für den Zivilschutz. Das ist ein wichtiges, politisches Signal. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass auch Nordhausen bedacht wurde."
Weitere Fahrzeuge für die umliegenden Landkreise im Norden Thüringens werden folgen. Es geht darum, dass wir diejenigen, die meistens im Ehrenamt im Einsatz sind, wenn es um den Bevölkerungsschutz geht, stärker unterstützen, ausstatten, ausrüsten und ausbilden. Für Krisen, für Katastrophen und Konflikte vorbereitet zu sein, ist wichtig. Lange wurde dem Zivilschutz zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Sirenen, Schutzräume, Informationsketten wurden vernachlässigt. Das ändert der Pakt für Bevölkerungsschutz des Innenministers. Hochwasser, Waldbrände oder Großschadenslagen zeigen immer wieder die Notwendigkeit. Wir sollten schon in unseren Schulen die Bedeutung von Feuerwehren, THW oder Hilfsorganisationen erklären, um unsere Gesellschaft stark zu machen. Der Dienst für die Gesellschaft ist unschätzbar wertvoll. Auch das soll an diesem Tag deutlich werden”, erläutert der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete.
Zudem laufe bereits der Kauf von 110.000 Feldbetten. In der Ausbildung sollen bundesweit einheitliche Standards für Einsatzkräfte etabliert werden, etwa für Anschläge mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Materialien. An 61 Standorten soll die "Medizinische Task Force" des Bundes für die Versorgung bei einem Massenanfall von Verletzten aufgebaut werden.
Peter-Stefan Greiner
Gregosz im Gespräch mit Rettungssanitätern (Foto: nnz)
Der "Pakt für den Bevölkerungsschutz", über den das Kabinett nun beraten hat, sieht milliardenschwere Investitionen, eine neue Kommandostruktur und ein verbessertes Warnsystem vor. Deutschland soll widerstandsfähiger gegenüber Angriffen oder Anschlägen werden. Die Bundesregierung will deshalb bis 2029 zehn Milliarden Euro vom Bund in den Zivil- und Katastrophenschutz investieren. Kern des Plans ist eine bessere Ausstattung und eine umfassende Ausbildung von Zivil- und Katastrophenschützern wie dem Technischen Hilfswerk (THW). Konkret geht es um die Beschaffung von mehr als 1.000 Spezialfahrzeugen, Spezialgerät und Material für den Notfall.
Ein solches Spezialfahrzeug wurde heute in Berlin symbolisch auf die Reise nach Nordhausen geschickt. Mit dabei war auch der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete David Gregosz (CDU). Gregosz sagte der nnz: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellte im Beisein von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius den Pakt für den Bevölkerungsschutz vor und übergab Spezialfahrzeuge für den Zivilschutz. Das ist ein wichtiges, politisches Signal. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass auch Nordhausen bedacht wurde."
Weitere Fahrzeuge für die umliegenden Landkreise im Norden Thüringens werden folgen. Es geht darum, dass wir diejenigen, die meistens im Ehrenamt im Einsatz sind, wenn es um den Bevölkerungsschutz geht, stärker unterstützen, ausstatten, ausrüsten und ausbilden. Für Krisen, für Katastrophen und Konflikte vorbereitet zu sein, ist wichtig. Lange wurde dem Zivilschutz zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen. Sirenen, Schutzräume, Informationsketten wurden vernachlässigt. Das ändert der Pakt für Bevölkerungsschutz des Innenministers. Hochwasser, Waldbrände oder Großschadenslagen zeigen immer wieder die Notwendigkeit. Wir sollten schon in unseren Schulen die Bedeutung von Feuerwehren, THW oder Hilfsorganisationen erklären, um unsere Gesellschaft stark zu machen. Der Dienst für die Gesellschaft ist unschätzbar wertvoll. Auch das soll an diesem Tag deutlich werden”, erläutert der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete.
Zudem laufe bereits der Kauf von 110.000 Feldbetten. In der Ausbildung sollen bundesweit einheitliche Standards für Einsatzkräfte etabliert werden, etwa für Anschläge mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Materialien. An 61 Standorten soll die "Medizinische Task Force" des Bundes für die Versorgung bei einem Massenanfall von Verletzten aufgebaut werden.
Peter-Stefan Greiner