Buchvorstellung im Grenzlandmuseum
Der Osten leuchtet neon-grau
Gangsta-Rap aus Ostberlin, Romane aus der brandenburgischen Provinz, Serien wie Weißensee": Die Historikerin Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner brechen in ihrem Buch Neon/Grau" eindeutige Ost-Erzählungen auf. Im Grenzlandmuseum stellen sie es am Mittwoch vor...
Buchcover (Foto: Verlag)
Zwischen Neon und Grau schimmern die vielen Geschichten über 1989 und 1990 sowie den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon im Gangsta-Rap aus Ostberlin, in Romanen über die brandenburgische Provinz, in Filmen über Aufbrüche und Abbrüche. Die Historikerin Dr. Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch Neon/Grau: 1989 und ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in ein Gespräch gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft allzu eindeutigen Ost-Erzählungen auf und halten sie aus, die Vielstimmigkeit, die Ambivalenzen und Widersprüche.
Die Bandbreite der Untersuchungen der Autoren führt von den jüngsten Staffeln der Serie Weißensee über die Bücher von Clemens Meyer bis zu Hip-Hop-Crews wie Zugezogen Maskulin. Dabei stehen nicht nur große politische Ereignisse im Vordergrund, sondern auch persönliche Verlusterfahrungen, Aufbrüche, Utopien und die Ambivalenzen des ostdeutschen Alltags.
Zu Lesung und Gespräch mit den Autoren Dr. Anna Lux und Jonas Brückner lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld gemeinsam mit der Universität Göttingen, dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, herzlich ein.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 20. Mai, um 19 Uhr in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld statt. Der Eintritt zur Kooperationsveranstaltung ist frei.
Buchcover (Foto: Verlag)
Zwischen Neon und Grau schimmern die vielen Geschichten über 1989 und 1990 sowie den Osten mit all seinen Widersprüchen und Konflikten. Popkultur erzählt davon im Gangsta-Rap aus Ostberlin, in Romanen über die brandenburgische Provinz, in Filmen über Aufbrüche und Abbrüche. Die Historikerin Dr. Anna Lux und der Kulturwissenschaftler Jonas Brückner haben in ihrem Buch Neon/Grau: 1989 und ostdeutsche Erfahrungsräume im Pop diese Erzählungen zusammengefügt und miteinander in ein Gespräch gebracht. Es geht um Freiheiten und Verluste, um Zugehörigkeit und Ausgrenzung, um Jugend im Umbruch, Geschlechterverhältnisse, den ländlichen Raum. Aus verschiedenen Blickwinkeln brechen sie die allzu oft allzu eindeutigen Ost-Erzählungen auf und halten sie aus, die Vielstimmigkeit, die Ambivalenzen und Widersprüche.Die Bandbreite der Untersuchungen der Autoren führt von den jüngsten Staffeln der Serie Weißensee über die Bücher von Clemens Meyer bis zu Hip-Hop-Crews wie Zugezogen Maskulin. Dabei stehen nicht nur große politische Ereignisse im Vordergrund, sondern auch persönliche Verlusterfahrungen, Aufbrüche, Utopien und die Ambivalenzen des ostdeutschen Alltags.
Zu Lesung und Gespräch mit den Autoren Dr. Anna Lux und Jonas Brückner lädt das Grenzlandmuseum Eichsfeld gemeinsam mit der Universität Göttingen, dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, herzlich ein.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 20. Mai, um 19 Uhr in der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum Eichsfeld statt. Der Eintritt zur Kooperationsveranstaltung ist frei.