Erster Heimsieg für den FSV Preußen seit Februar
2:1-Pausenführung über die Runden gebracht
Die Fußballer vom FSV Preußen konnten im Heimspiel gegen den Fünftplatzierten aus Neustadt an der Orla endlich mal wieder ein Heimspiel gewinnen und im sechsten Versuch erstmalig gegen die Blau-Weißen in der Thüringenliga siegen. In der zweiten Halbzeit brachten die Jungs aus der Kurstadt den 2:1-Pausenstand über die Runden und liegen nun nur noch zwei Punkte hinter Tabellenplatz Sieben...
Wie gegen Schleiz im letzten Heimspiel erzielten die Mannen von Trainer Thomas Wirth die frühe Führung. Harbauer, der zuvor schon einen flachen Linksschuss knapp neben das Tor setzte, umkurvte auf der linken Außenbahn seinen Gegenspieler und brachte die Eingabe scharf in die Mitte. Hier lauerte Rösener, den die Neustädter aus den Augen verloren hatten. Er hatte keine Mühe den schönen Angriff zum 1:0 zu vollenden. Doch wie gewonnen, so zerronnen, denn praktisch mit ihrem ersten Angriff kamen die Gäste zum Ausgleich und das mehr als glücklich. Eine lasche Flanke hatte Gath eigentlich schon sicher in den Händen, doch die Kugel glitt durch die Handschuhe hindurch und landete vor den Füßen von Wahl, der auf das leere Tor nur noch einschieben brauchte.
Bad Langensalzas Team erholte sich aber schnell von diesem Ärgernis und kam mit einem Freistoß durch Weißenborn zur nächsten Chance, die jedoch durch den hechtenden Keeper Paul entschärft wurde. Keine Minute später war der Schlussmann nach einem Heber von Rösener eigentlich schon geschlagen und Preußens Nummer 15 hätte sich die Ecke aussuchen können, zielte aber genau auf Schumann, der auf der Linie rettete. Kurz danach klingelte es dann doch im Neustädter Kasten. Eine Weißenborn-Flanke landete auf dem Kopf von Schleip, der das Leder wuchtig in die Maschen setzte. Nach der erneuten Führung verflachte die Partie und es gab kaum noch Torraumszenen.
Erst kurz vor der Pause wurde es nochmal interessant, als der aufgerückte Meißner nach einer Harbauer-Ecke mit seinem Kopfball aus Nahdistanz am Torwart scheiterte. In der Nachspielzeit zuckte plötzlich die Hand eines gegnerischen Verteidigers an den Ball, der gewohnt unaufgeregt leitende Schiedsrichter Runknagel zeigte nach kurzem Zögern auf den Punkt und Schleip lief mit Tempo zum Strafstoß an. Paul ahnte jedoch die Ecke und entschärfte den halbhohen Schuss, so dass es beim 2:1 blieb. Manche Fans unter den wenigen Zuschauern erinnerten sich an das Schleiz-Spiel, als sich vergebene Großchancen rächten und direkt nach dem Seitenwechsel der Ausgleich fiel.
Dies passierte dieses Mal nicht, überhaupt blieb die zweite Halbzeit recht unspektakulär, ohne aufregende Momente. Der eine oder andere Akteur hatte womöglich noch Nachwirkungen vom Feiertag, bei einigen Spielern schwanden die Kräfte merklich. Die Gäste brachten einen ihrer Goalgetter erst 25 Minuten vor dem Ende ins Spiel, E. Abraham blieb aber genau so blass wie Neustadts zweiter 13-Tore-Mann Engler. Erst in der Schlussphase muckten die Gäste auf, zwei Fernschüsse flogen vorbei bzw. wurden durch Gath geklärt, aber so wirklich gefährlich war das nicht vom zweitgefährlichsten Angriff der Liga.
Trotzdem hätte Neustadt in der Nachspielzeit fast den Ausgleich markiert, als Künzel den Ball an der 5-Meter-Kante über Gath und auch über die Torlatte hob. Dann zischten noch zwei gefährliche Ecken in den Strafraum der Preußen, wobei der zweite sogar an den Pfosten klatschte und nochmal Herzrasen bei allen heimischen Anhängern fabrizierte. Dann waren aber alle Schwarz-Weißen erlöst, denn der Unparteiische pfiff ab und so sind die Rosenstädter nun Bad Frankenhausen, die 4:1 in Schleiz verloren haben, nun bis auf zwei Zähler auf den Fersen, wobei das direkte Duell am letzten Spieltag noch aussteht. Nach der Pfingstpause steigt für den FSV Preußen dann erneut ein Heimspiel und zwar am 30. Mai um 14 Uhr gegen die Spielvereinigung Geratal.
Tore: 1:0 Rösener (6.), 1:1 Wahl (12.), 2:1 Schleip (28.)
Zuschauer: 65
Preußen: Gath, Linz, Johannes, Meißner, Dolzer, Noak, Pawlak (89. Mönchgesang), Harbauer (76. Aliyev), Rösener, Weißenborn, Schleip (90. Engel)
Wie gegen Schleiz im letzten Heimspiel erzielten die Mannen von Trainer Thomas Wirth die frühe Führung. Harbauer, der zuvor schon einen flachen Linksschuss knapp neben das Tor setzte, umkurvte auf der linken Außenbahn seinen Gegenspieler und brachte die Eingabe scharf in die Mitte. Hier lauerte Rösener, den die Neustädter aus den Augen verloren hatten. Er hatte keine Mühe den schönen Angriff zum 1:0 zu vollenden. Doch wie gewonnen, so zerronnen, denn praktisch mit ihrem ersten Angriff kamen die Gäste zum Ausgleich und das mehr als glücklich. Eine lasche Flanke hatte Gath eigentlich schon sicher in den Händen, doch die Kugel glitt durch die Handschuhe hindurch und landete vor den Füßen von Wahl, der auf das leere Tor nur noch einschieben brauchte.
Bad Langensalzas Team erholte sich aber schnell von diesem Ärgernis und kam mit einem Freistoß durch Weißenborn zur nächsten Chance, die jedoch durch den hechtenden Keeper Paul entschärft wurde. Keine Minute später war der Schlussmann nach einem Heber von Rösener eigentlich schon geschlagen und Preußens Nummer 15 hätte sich die Ecke aussuchen können, zielte aber genau auf Schumann, der auf der Linie rettete. Kurz danach klingelte es dann doch im Neustädter Kasten. Eine Weißenborn-Flanke landete auf dem Kopf von Schleip, der das Leder wuchtig in die Maschen setzte. Nach der erneuten Führung verflachte die Partie und es gab kaum noch Torraumszenen.
Erst kurz vor der Pause wurde es nochmal interessant, als der aufgerückte Meißner nach einer Harbauer-Ecke mit seinem Kopfball aus Nahdistanz am Torwart scheiterte. In der Nachspielzeit zuckte plötzlich die Hand eines gegnerischen Verteidigers an den Ball, der gewohnt unaufgeregt leitende Schiedsrichter Runknagel zeigte nach kurzem Zögern auf den Punkt und Schleip lief mit Tempo zum Strafstoß an. Paul ahnte jedoch die Ecke und entschärfte den halbhohen Schuss, so dass es beim 2:1 blieb. Manche Fans unter den wenigen Zuschauern erinnerten sich an das Schleiz-Spiel, als sich vergebene Großchancen rächten und direkt nach dem Seitenwechsel der Ausgleich fiel.
Dies passierte dieses Mal nicht, überhaupt blieb die zweite Halbzeit recht unspektakulär, ohne aufregende Momente. Der eine oder andere Akteur hatte womöglich noch Nachwirkungen vom Feiertag, bei einigen Spielern schwanden die Kräfte merklich. Die Gäste brachten einen ihrer Goalgetter erst 25 Minuten vor dem Ende ins Spiel, E. Abraham blieb aber genau so blass wie Neustadts zweiter 13-Tore-Mann Engler. Erst in der Schlussphase muckten die Gäste auf, zwei Fernschüsse flogen vorbei bzw. wurden durch Gath geklärt, aber so wirklich gefährlich war das nicht vom zweitgefährlichsten Angriff der Liga.
Trotzdem hätte Neustadt in der Nachspielzeit fast den Ausgleich markiert, als Künzel den Ball an der 5-Meter-Kante über Gath und auch über die Torlatte hob. Dann zischten noch zwei gefährliche Ecken in den Strafraum der Preußen, wobei der zweite sogar an den Pfosten klatschte und nochmal Herzrasen bei allen heimischen Anhängern fabrizierte. Dann waren aber alle Schwarz-Weißen erlöst, denn der Unparteiische pfiff ab und so sind die Rosenstädter nun Bad Frankenhausen, die 4:1 in Schleiz verloren haben, nun bis auf zwei Zähler auf den Fersen, wobei das direkte Duell am letzten Spieltag noch aussteht. Nach der Pfingstpause steigt für den FSV Preußen dann erneut ein Heimspiel und zwar am 30. Mai um 14 Uhr gegen die Spielvereinigung Geratal.
Tore: 1:0 Rösener (6.), 1:1 Wahl (12.), 2:1 Schleip (28.)
Zuschauer: 65
Preußen: Gath, Linz, Johannes, Meißner, Dolzer, Noak, Pawlak (89. Mönchgesang), Harbauer (76. Aliyev), Rösener, Weißenborn, Schleip (90. Engel)