Aus dem Kreistag
Erhöhung der Hortgebühren wird zurückgenommen
Am Dienstag beschloss der Nordhäuser Kreistag auf Antrag der Fraktion Die Linke die Hortgebühren nicht zu erhöhen und wieder auf den Stand vor den Mai-Beschluss 2025 zurückzuschrauben. Die Linke verbindet damit auch die Glaubwürdigkeit der Politik...
"Wir haben den Antrag gestellt, weil für uns klar ist: Wir stehen zu unserem Wort", erklärt Heike Umbach, Mitglied der Fraktion der Nordhäuser Linken. "Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass wir, sollte das Land Thüringen die Hortgebühren nicht übernehmen, die Erhöhung rückgängig machen. Deswegen haben wir im März-Kreistag bereits den Aufhebungsbeschluss erfolgreich eingebracht", so Umbach weiter.
"Dass der Landrat nun, anstatt sich an die Absprache zu halten, die Erhöhung wieder zurückzudrehen, eine erneute Erhöhung in den Kreistag eingebracht hat, hat uns schon stark verwundert. Wie die Menschen so Vertrauen in Politik gewinnen sollen, ist uns schleierhaft", ergänzt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.
"Wir haben vor einem Jahr bereits davor gewarnt, dass das Land die Gebühren nicht übernehmen wird. Dass man da nicht auf uns hören wollte, ist die eine Sache. Aber jetzt noch einmal zu versuchen, trotzdem eine Erhöhung durchzudrücken, ist mit uns nicht zu machen", so Rosenstock weiter.
"Dabei geht es auch nicht nur um die Euro in dieser Erhöhung. Überall sind die Preise gestiegen und belasten gerade auch unsere Familien im Landkreis. Wenn wir ein familienfreundlicher Landkreis sein wollen, der Menschen dazu animiert in unserem Landkreis sesshaft zu werden, dann müssen wir auch die weichen Standortfaktoren berücksichtigen und dafür schaffen", sind sich Umbach und Rosenstock einig.
Die Linke, Kreisverband Nordhausen
"Wir haben den Antrag gestellt, weil für uns klar ist: Wir stehen zu unserem Wort", erklärt Heike Umbach, Mitglied der Fraktion der Nordhäuser Linken. "Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern versprochen, dass wir, sollte das Land Thüringen die Hortgebühren nicht übernehmen, die Erhöhung rückgängig machen. Deswegen haben wir im März-Kreistag bereits den Aufhebungsbeschluss erfolgreich eingebracht", so Umbach weiter.
"Dass der Landrat nun, anstatt sich an die Absprache zu halten, die Erhöhung wieder zurückzudrehen, eine erneute Erhöhung in den Kreistag eingebracht hat, hat uns schon stark verwundert. Wie die Menschen so Vertrauen in Politik gewinnen sollen, ist uns schleierhaft", ergänzt Tim Rosenstock, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.
"Wir haben vor einem Jahr bereits davor gewarnt, dass das Land die Gebühren nicht übernehmen wird. Dass man da nicht auf uns hören wollte, ist die eine Sache. Aber jetzt noch einmal zu versuchen, trotzdem eine Erhöhung durchzudrücken, ist mit uns nicht zu machen", so Rosenstock weiter.
"Dabei geht es auch nicht nur um die Euro in dieser Erhöhung. Überall sind die Preise gestiegen und belasten gerade auch unsere Familien im Landkreis. Wenn wir ein familienfreundlicher Landkreis sein wollen, der Menschen dazu animiert in unserem Landkreis sesshaft zu werden, dann müssen wir auch die weichen Standortfaktoren berücksichtigen und dafür schaffen", sind sich Umbach und Rosenstock einig.
Die Linke, Kreisverband Nordhausen