Nordhausen
Integrationsbeirat setzt Impulse für Arbeitsmarktintegration und Vernetzung
Der Integrationsbeirat des Landkreises Nordhausen hat in seiner letzten Sitzung erneut deutliche Schwerpunkte auf die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationsgeschichte, Stärkung migrantischer Organisationen und eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren gelegt...
Der Vorsitzende des Integrationsbeirates Mohamed Sayed betonte die wachsende Bedeutung einer strukturierten, nachhaltigen Integrationsarbeit – insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Fördermittel für integrative Projekte. Gerade jetzt ist es entscheidend, vorhandene Ressourcen gut zu bündeln, Netzwerke zu stärken und integrationsfördernde Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln, so Sayed.
Ein zentraler Programmpunkt der Sitzung war die Vorstellung aktueller Projekte des Landesverbandes der Migrantenorganisationen MigraNetz e. V., an der zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Verbände sowie öffentlicher Institutionen teilnahmen. Das große Interesse und die vielfältige Beteiligung unterstrichen den hohen Stellenwert der Integrationsarbeit im Landkreis.
Vorgestellt wurden unter anderem das Empowerment- und Professionalisierungsprojekt MOSAIC, das migrantische Organisationen stärkt und Allianzen zwischen migrantischen und nichtmigrantischen Akteuren fördert, das arbeitsmarktorientierte Projekt MigraConnect, das Zugewanderte gezielt und muttersprachlich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt begleitet sowie das ESF-Plus-Projekt Prisma, das Unternehmen und Beschäftigte mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte durch betriebliche Lotsenmodelle unterstützt und zur Förderung von Diversity und Fachkräftebindung beiträgt.
In der Diskussion wurde deutlich, dass fehlende Sprachkenntnisse, lange Anerkennungsverfahren und mangelnde Orientierung im deutschen System weiterhin zentrale Herausforderungen darstellen. Gleichzeitig zeigte sich ein breiter Konsens darüber, dass durch Informationsarbeit, gezielte Begleitung und eine enge Verzahnung von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Arbeitsmarktakteuren wirksame Lösungen möglich sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag auf dem Thema Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, insbesondere im medizinischen und pflegerischen Bereich. Trotz einer kurzfristigen Terminabsage des Thüringer Landesverwaltungsamtes kündigten der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende des Integrationsbeirates an, das Gespräch aktiv fortzuführen und konkrete Fälle aufzunehmen, um bestehende Verfahren transparenter und praktikabler zu gestalten.
Der Integrationsbeirat begrüßte zudem die Ankündigung des Jobcenters Nordhausen, in einer kommenden Sitzung detaillierte Informationen zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen bereitzustellen. Die Sitzung hat gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Austausch und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten sind, resümierte Sayed. Integration gelingt dort, wo Menschen gehört, begleitet und befähigt werden – im Ehrenamt ebenso wie im Arbeitsmarkt.
Der Vorsitzende des Integrationsbeirates Mohamed Sayed betonte die wachsende Bedeutung einer strukturierten, nachhaltigen Integrationsarbeit – insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Fördermittel für integrative Projekte. Gerade jetzt ist es entscheidend, vorhandene Ressourcen gut zu bündeln, Netzwerke zu stärken und integrationsfördernde Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln, so Sayed.
Ein zentraler Programmpunkt der Sitzung war die Vorstellung aktueller Projekte des Landesverbandes der Migrantenorganisationen MigraNetz e. V., an der zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Verbände sowie öffentlicher Institutionen teilnahmen. Das große Interesse und die vielfältige Beteiligung unterstrichen den hohen Stellenwert der Integrationsarbeit im Landkreis.
Vorgestellt wurden unter anderem das Empowerment- und Professionalisierungsprojekt MOSAIC, das migrantische Organisationen stärkt und Allianzen zwischen migrantischen und nichtmigrantischen Akteuren fördert, das arbeitsmarktorientierte Projekt MigraConnect, das Zugewanderte gezielt und muttersprachlich beim Einstieg in den Arbeitsmarkt begleitet sowie das ESF-Plus-Projekt Prisma, das Unternehmen und Beschäftigte mit eigener oder familiärer Einwanderungsgeschichte durch betriebliche Lotsenmodelle unterstützt und zur Förderung von Diversity und Fachkräftebindung beiträgt.
In der Diskussion wurde deutlich, dass fehlende Sprachkenntnisse, lange Anerkennungsverfahren und mangelnde Orientierung im deutschen System weiterhin zentrale Herausforderungen darstellen. Gleichzeitig zeigte sich ein breiter Konsens darüber, dass durch Informationsarbeit, gezielte Begleitung und eine enge Verzahnung von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Arbeitsmarktakteuren wirksame Lösungen möglich sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung lag auf dem Thema Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, insbesondere im medizinischen und pflegerischen Bereich. Trotz einer kurzfristigen Terminabsage des Thüringer Landesverwaltungsamtes kündigten der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende des Integrationsbeirates an, das Gespräch aktiv fortzuführen und konkrete Fälle aufzunehmen, um bestehende Verfahren transparenter und praktikabler zu gestalten.
Der Integrationsbeirat begrüßte zudem die Ankündigung des Jobcenters Nordhausen, in einer kommenden Sitzung detaillierte Informationen zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen bereitzustellen. Die Sitzung hat gezeigt, wie wichtig der kontinuierliche Austausch und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten sind, resümierte Sayed. Integration gelingt dort, wo Menschen gehört, begleitet und befähigt werden – im Ehrenamt ebenso wie im Arbeitsmarkt.
