Preußen erkämpfen Punkt bei Abstiegskandidat Wismut Gera
Mehr Frust als Freude
Thüringenliga: BSG Wismut Gera - FSV Preußen Bad Langensalza 1:1 (1:0)
Obwohl der gewonnene Punkt beim Remis in Gera den Preußen deutlich mehr als den Gastgebern hilft, will sich im Lager der Kurstädte keine richtige Freude einstellen. Es war, bei allem Respekt vor den Gastgebern, wohl noch nie so einfach möglich gewesen, einen Dreier vom Steg zu entführen, konstatierte Preußen-Präsident Benno Harbauer nach der Partie …
Die Wismut-Elf war von Beginn an äußerst defensiv eingestellt. Preußen hatte deutlich mehr Ballbesitz und die Gastgeber zogen sich bis hinter die Mittellinie zurück und verzichteten auf jegliches Offensivpressing auf dem fingerhohen Grün, welches wohl länger keinen Rasenmäher zu Gesicht bekommen hatte. Vor 125 Zuschauern (davon ca. 30 Preußen-Anhänger) war schon in Minute eins die Luft raus; jedenfalls aus dem Spielball, der getauscht werden musste.
Luiz-Miguel Schack für Preußen und Schubert für Wismut probierten es zu Beginn erfolglos aus der Distanz, ansonsten bestimmte viel Leerlauf das Geschehen. Als Nico Pawlak in aussichtsreicher Position den Ball volley aus zwölf Metern übers Tor donnerte, ging es im Gegenzug schnell. Nori lief steil über rechts in Richtung Grundlinie, seine Eingabe wurde von der Preußen-Abwehr nur unzureichend geklärt und Haupt knallte die Kugel in der 32. Minute aus elf Metern ins Netz. Julien Patzer war chancenlos. Kurz vor dem Wechsel eine weitere Chance für Noak mit einem Abschluss vom Sechzehnmeterraum, aber der Gerber Tauscher rettete für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Zur Halbzeit war es für Schwarz-Weiß ernüchternd, gegen einen schwachen Gegner zurückzuliegen.
Halbzeit Zwei spielte sich fast ausschließlich in der Wismut-Hälfte ab. Die Gastgeber spielten noch defensiver und wollten lediglich den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Noaks abgefälschten Ball konnte Haase halten, andere Versuche von zweimal Schack und Aliyev (Kopfball aus zwei Metern) gingen neben den Kasten. Es war nicht der Tag der Preußen, zu ungenau wurde gespielt, einfache Pässe gingen ins Seiten- oder Toraus; es sah zeitweise nach einem Kreisliga-Kick aus. Den einzigen gefährlich vorgetragenen Wismut-Angriff brachte Schubert zum Abschluss, aber Preußen-Keeper Patzer warf sich dazwischen und konnte klären. Auch dieses mal fiel im Gegenzug der Treffer auf der anderen Seite. Eine lange Ecke fand am langen Pfosten den ungedeckten Nando Fernschild, der volley vollendete (77.). Zweimal noch kam Schack zum Abschluss, verzog aber denkbar knapp. Von den Hausherrn kam nichts mehr. Bei uns kamen erst mit den Einwechslungen von Engel und Fernschild die nötigen Emotionen auf den Platz. Einen derart verunsicherten Gegner muss man eigentlich bezwingen., bemängelte Benno Harbauer nach dem spiel.
Trotz allem Ärger it die Marke von 30 Punkte erreicht und schon am Donnerstagabend besteht die Möglichkeit im Heimspiel gegen den FSV Schleiz weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.
Tore: 1:0 Haupt (32.), 1:1 Fernschild (77.)
Zuschauer 125
FSV Preußen: Patzer, Noak, Dolzer, Meißner, Linz (57. Engel), Rösener, Pawlak (60. Fernschild), Dietrich, Schack, Weißenborn (70. Aliyev), Schleip
Obwohl der gewonnene Punkt beim Remis in Gera den Preußen deutlich mehr als den Gastgebern hilft, will sich im Lager der Kurstädte keine richtige Freude einstellen. Es war, bei allem Respekt vor den Gastgebern, wohl noch nie so einfach möglich gewesen, einen Dreier vom Steg zu entführen, konstatierte Preußen-Präsident Benno Harbauer nach der Partie …
Die Wismut-Elf war von Beginn an äußerst defensiv eingestellt. Preußen hatte deutlich mehr Ballbesitz und die Gastgeber zogen sich bis hinter die Mittellinie zurück und verzichteten auf jegliches Offensivpressing auf dem fingerhohen Grün, welches wohl länger keinen Rasenmäher zu Gesicht bekommen hatte. Vor 125 Zuschauern (davon ca. 30 Preußen-Anhänger) war schon in Minute eins die Luft raus; jedenfalls aus dem Spielball, der getauscht werden musste.
Luiz-Miguel Schack für Preußen und Schubert für Wismut probierten es zu Beginn erfolglos aus der Distanz, ansonsten bestimmte viel Leerlauf das Geschehen. Als Nico Pawlak in aussichtsreicher Position den Ball volley aus zwölf Metern übers Tor donnerte, ging es im Gegenzug schnell. Nori lief steil über rechts in Richtung Grundlinie, seine Eingabe wurde von der Preußen-Abwehr nur unzureichend geklärt und Haupt knallte die Kugel in der 32. Minute aus elf Metern ins Netz. Julien Patzer war chancenlos. Kurz vor dem Wechsel eine weitere Chance für Noak mit einem Abschluss vom Sechzehnmeterraum, aber der Gerber Tauscher rettete für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Zur Halbzeit war es für Schwarz-Weiß ernüchternd, gegen einen schwachen Gegner zurückzuliegen.
Halbzeit Zwei spielte sich fast ausschließlich in der Wismut-Hälfte ab. Die Gastgeber spielten noch defensiver und wollten lediglich den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Noaks abgefälschten Ball konnte Haase halten, andere Versuche von zweimal Schack und Aliyev (Kopfball aus zwei Metern) gingen neben den Kasten. Es war nicht der Tag der Preußen, zu ungenau wurde gespielt, einfache Pässe gingen ins Seiten- oder Toraus; es sah zeitweise nach einem Kreisliga-Kick aus. Den einzigen gefährlich vorgetragenen Wismut-Angriff brachte Schubert zum Abschluss, aber Preußen-Keeper Patzer warf sich dazwischen und konnte klären. Auch dieses mal fiel im Gegenzug der Treffer auf der anderen Seite. Eine lange Ecke fand am langen Pfosten den ungedeckten Nando Fernschild, der volley vollendete (77.). Zweimal noch kam Schack zum Abschluss, verzog aber denkbar knapp. Von den Hausherrn kam nichts mehr. Bei uns kamen erst mit den Einwechslungen von Engel und Fernschild die nötigen Emotionen auf den Platz. Einen derart verunsicherten Gegner muss man eigentlich bezwingen., bemängelte Benno Harbauer nach dem spiel.
Trotz allem Ärger it die Marke von 30 Punkte erreicht und schon am Donnerstagabend besteht die Möglichkeit im Heimspiel gegen den FSV Schleiz weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.
Tore: 1:0 Haupt (32.), 1:1 Fernschild (77.)
Zuschauer 125
FSV Preußen: Patzer, Noak, Dolzer, Meißner, Linz (57. Engel), Rösener, Pawlak (60. Fernschild), Dietrich, Schack, Weißenborn (70. Aliyev), Schleip
