Vandalismus in Sülzhayn
Zerstörungswut unter dem Hakenkreuz
Mit wachsender Sorge blicken Anwohner und Verantwortliche in Sülzhayn auf eine Reihe von Vorfällen, die sich in den vergangenen Wochen im Ortsteil rund um das Steinkreuz und im ehemaligen The Ark Hotel in Sülzhayn ereignet haben...
"Wiederholt kam es zu massiven Sachbeschädigungen, die nicht nur materiellen Schaden verursachen, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürger erheblich beeinträchtigen.", teilt Ortsteilbürgermeisterin Inga Kalbitz mit.
Massive Sachbeschädigung, Hakenkreuze und mangelnde Konsequenz sorgen in Sülzhayn für Unruhe (Foto: I. Kalbitz)
Besonders erschütternd sei die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole: Unbekannte Täter brannten Hakenkreuze in die Anlage der Waldschenke ein. "Solche Taten sind nicht nur strafbar, sondern stellen auch einen Angriff auf die Werte der Gemeinschaft dar. Darüber hinaus wurden eine neu aufgestellte Sitzbank beschädigt und angebrannt, ein Schild entfernt sowie ein Papierkorb mutwillig zerstört. Auch illegale Feuerstellen im Wald geben Anlass zur Sorge", sagt Kalbitz.
Für viele Engagierte vor Ort ist diese Entwicklung nur schwer nachvollziehbar. Es steckt so viel Herzblut in der Gestaltung und Pflege dieser Orte. Sie sollen Begegnung ermöglichen und den Ort attraktiver machen, heißt es aus dem Umfeld des Ortsteilrats. Umso größer ist das Unverständnis darüber, dass andere offenbar keinerlei Hemmungen haben, diese Bemühungen mutwillig zunichtezumachen.
Auch konkrete Vorfälle mit Jugendlichen sorgen für Diskussionen. So verschaffte sich eine Gruppe von etwa zehn Personen am helllichten Tag unerlaubt Zutritt zum ehemaligen The Ark Hotel, welches sich mittlerweile zu einem beliebten Lost Place entwickelt hat. Trotz eines Polizeieinsatzes blieb eine nachhaltige Reaktion aus, was bei den Betroffenen für Frustration sorgt.
Viele Bürger forderten nun ein entschiedeneres Vorgehen und vor allem eine stärkere Präsenz der Polizei – sowohl tagsüber als auch in den Abend- und Nachtstunden, teilt Kalbitz mit. Insbesondere die Bereiche rund um den Parkplatz Haus des Gastes, sowie das Steinkreuz stünden dabei im Fokus. Zudem werde angeregt, die unbefugte Zufahrt mit Privatfahrzeugen stärker zu kontrollieren.
"Die wiederholten Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf ein tieferliegendes Problem: fehlender Respekt gegenüber gemeinschaftlichem Eigentum und dem Engagement derjenigen, die sich für ihren Ort einsetzen.", meint die Bürgermeisterin, ob es gelingt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werde maßgeblich davon abhängen, ob Prävention, Kontrolle und gesellschaftlicher Zusammenhalt künftig stärker in den Mittelpunkt rücken.
"Wiederholt kam es zu massiven Sachbeschädigungen, die nicht nur materiellen Schaden verursachen, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürger erheblich beeinträchtigen.", teilt Ortsteilbürgermeisterin Inga Kalbitz mit.
Massive Sachbeschädigung, Hakenkreuze und mangelnde Konsequenz sorgen in Sülzhayn für Unruhe (Foto: I. Kalbitz)
Besonders erschütternd sei die Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole: Unbekannte Täter brannten Hakenkreuze in die Anlage der Waldschenke ein. "Solche Taten sind nicht nur strafbar, sondern stellen auch einen Angriff auf die Werte der Gemeinschaft dar. Darüber hinaus wurden eine neu aufgestellte Sitzbank beschädigt und angebrannt, ein Schild entfernt sowie ein Papierkorb mutwillig zerstört. Auch illegale Feuerstellen im Wald geben Anlass zur Sorge", sagt Kalbitz.
Für viele Engagierte vor Ort ist diese Entwicklung nur schwer nachvollziehbar. Es steckt so viel Herzblut in der Gestaltung und Pflege dieser Orte. Sie sollen Begegnung ermöglichen und den Ort attraktiver machen, heißt es aus dem Umfeld des Ortsteilrats. Umso größer ist das Unverständnis darüber, dass andere offenbar keinerlei Hemmungen haben, diese Bemühungen mutwillig zunichtezumachen.
Auch konkrete Vorfälle mit Jugendlichen sorgen für Diskussionen. So verschaffte sich eine Gruppe von etwa zehn Personen am helllichten Tag unerlaubt Zutritt zum ehemaligen The Ark Hotel, welches sich mittlerweile zu einem beliebten Lost Place entwickelt hat. Trotz eines Polizeieinsatzes blieb eine nachhaltige Reaktion aus, was bei den Betroffenen für Frustration sorgt.
Viele Bürger forderten nun ein entschiedeneres Vorgehen und vor allem eine stärkere Präsenz der Polizei – sowohl tagsüber als auch in den Abend- und Nachtstunden, teilt Kalbitz mit. Insbesondere die Bereiche rund um den Parkplatz Haus des Gastes, sowie das Steinkreuz stünden dabei im Fokus. Zudem werde angeregt, die unbefugte Zufahrt mit Privatfahrzeugen stärker zu kontrollieren.
"Die wiederholten Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf ein tieferliegendes Problem: fehlender Respekt gegenüber gemeinschaftlichem Eigentum und dem Engagement derjenigen, die sich für ihren Ort einsetzen.", meint die Bürgermeisterin, ob es gelingt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werde maßgeblich davon abhängen, ob Prävention, Kontrolle und gesellschaftlicher Zusammenhalt künftig stärker in den Mittelpunkt rücken.



