Figurative Kunst der Gegenwart

Mensch und Welt

Neben dem Monumentalgemälde von Werner Tübke im Bildsaal und dem Skulpturenensemble von Lotta Blokker auf dem Vorplatz verfügt das Panorama Museum über eine erlesene Sammlung bedeutender Werke gegenständlich-figurativer Kunst der Gegenwart von internationalem Rang, die über bald ein halbes Jahrhundert zusammengetragen wurde, ihr unikales Profil aber wesentlich seit den 1990er Jahren gewann...

Ziel der Sammlung ist analog dem Museums- und Ausstellungskonzept des Hauses eine künstlerische wie kunsthistorische Kontextualisierung des Werkes von Werner Tübke.

Folgerichtig stehen die Hauptmeister der „Leipziger Schule“, zu deren Begründern Werner Tübke zählt, im Mittelpunkt des Sammlungsinteresses. Mit knapp 450 Werken des Künstlers bewahrt das Panorama Museum eines der größten Konvolute seines Schaffens weltweit, gefolgt von nicht weniger bedeutenden Werkkomplexen weiterer führender Vertreter dieser „Schule“, darunter Rolf Münzner, Horst Sakulowski und Heinz Zander. Die internationale Dimension dieser künstlerischen Strömung wird repräsentiert durch herausragende Vertreter imaginativer, visionärer und fantastischer Kunst, aber auch Metaphysiker, Romantiker und Realisten aus ganz Europa mit Schwerpunkt auf Frankreich und Italien, Tschechien, Österreich und der Slowakei. Erstmals wird in dieser Ausstellung nun ein repräsentativer Querschnitt von rund 100 Werken aus der Sammlung gezeigt.
    
# GA-4