Tradition in Sondershausen
Blutbuchenfest mit Königin gefeiert
Der Hainleite-Wanderklub feierte kürzlich sein 23. Blutbuchenfest an der Wanderhütte "Der Wilde Mann" im Schersental. 61 Wanderer aus Sondershausen und Umgebung trafen sich bei strahlendem Sonnenschein zu dieser besonderen Tradition. Mit dabei: die Blutbuchen-Königin Silvia I. und die "Bebraer Singvögel"...
Vor 35 Jahren gründete sich der Hainleite-Wanderklub und entwickelte sich von sechs Gründungsmitgliedern bis heute zu einem Verein mit 150 Mitgliedern. Jede Woche zieht es die Wanderer in die heimatliche Natur oder manchmal etwas weiter weg.
Die Wanderer sind naturverbundene Menschen und geben ihr auch etwas wieder. Am 8. April dieses Jahres waren sie unterwegs und säuberten Waldwege im Brücken- und Schersental. Im Laufe der Jahre wurden von den Mitgliedern insgesamt 10 Blutbuchen gepflanzt. Davon 8 Blutbuchen in und um Sondershausen, eine davon im Park von Bad Blankenburg und eine in Pec (tschech. Riesengebierge). Am 8. April des Jahres 2000 pflanzten sie die Milleniumsbuche vor der Wanderhütte Der Wilde Mann, einst Standort eines Ausfluglokals. Damit wurde das Blutbuchenfest erstmals gefeiert und hat sich zu einer Tradition im Vereinsleben entwickelt.
In diesem Jahr wurde das 23. Blutbuchenfest am 11. April traditionsgemäß an der o. g. Wanderhütte gefeiert. Die Wanderer trafen sich um 10:00 Uhr an der Cruciskirche in Sondershausen. Auch hier haben Vereinsmitglieder bereits 1999 eine Blutbuche gepflanzt. Von der Kirche wanderten zwei Gruppen mit insgesamt 61 Wanderern ins Schersental zur Wanderhütte Der Wilde Mann. Unter ihnen waren Wanderer aus befreundeten Vereinen von Bernterode, Greußen und Udersleben. Die lange Wanderroute durch das Brückental war 11 km lang, die kurze vom Parkplatz Schersental 6 km.
Beinahe zeitgleich mit den letzten ankommenden Wanderern fuhr auch schon die Gulaschkanone vor. An Bord waren leckere Erbsensuppe und Bockwürste. Weitere Gäste waren angekommen. Es waren Mitglieder des Vereins Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Peter Morich. Sie brachten die dritte Sondershäuser Blutbuchen-Königin Silvia I. mit.
Die Vorsitzende des Wandervereins, Margarete Link, begrüßte alle auf das herzlichste. Danach wurde die Gulaschkanone gestürmt. Nun mischte sich Königin Silvia I. unter das Volk und übernahm das Wort. Sie überbrachte die Grüße des Vereins Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite. Lebhaft erzählte sie davon, wie sie Blutbuchen-Königin wurde und wohin sie während ihrer Amtszeit schon gereist ist, um das Wunder der Sondershäuser Mutterblutbuche zu verkünden.
Die Bebraer Singvögel waren angereist, um das große Fest musikalisch zu umrahmen. Diese Folkloregruppe existiert seit 52 Jahren. In dieser Zeit kam es zwar immer wieder zu Wechseln von Mitgliedern, aber die Folklore blieb. In ihren Begrüßungsworten betonte die Chefin, Frau Siegmund, dass auch ihre Gruppe eng mit der Natur und der Heimat verbunden ist. Die Auftritte zu den Blutbuchenfesten des Hainleite-Wandervereins sind für sie eine Herzenssache. Bisher sind sie zu jedem dieser Feste aufgetreten und es ist eine enge freundschaftliche Beziehung erwachsen. Auch heute sangen sie bekannte Wander- und Volkslieder und es wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Als die beiden Nachwuchssängerinnen Henriette und Angelina das Lied Oma so lieb… sangen, waren bei den älteren Wanderinnen Tränen in den Augen zu sehen.
Die Zeit verging schnell. Alle freuten sich über dieses gelungene Event bei strahlendem Sonnenschein.
Die Wanderer des Hainleite-Wanderklub bedanken sich bei den zahlreichen Gästen für ihr Kommen. Der Dank gilt auch der Besatzung der Gulaschkanone und den Mitgliedern des Sondershäuser THW, die uns mit der Aufstellung von Tischen und Bänken unterstützten.
Wolfgang Lehmann, Hainleite Wanderklub e.V.
Vor 35 Jahren gründete sich der Hainleite-Wanderklub und entwickelte sich von sechs Gründungsmitgliedern bis heute zu einem Verein mit 150 Mitgliedern. Jede Woche zieht es die Wanderer in die heimatliche Natur oder manchmal etwas weiter weg.
Die Wanderer sind naturverbundene Menschen und geben ihr auch etwas wieder. Am 8. April dieses Jahres waren sie unterwegs und säuberten Waldwege im Brücken- und Schersental. Im Laufe der Jahre wurden von den Mitgliedern insgesamt 10 Blutbuchen gepflanzt. Davon 8 Blutbuchen in und um Sondershausen, eine davon im Park von Bad Blankenburg und eine in Pec (tschech. Riesengebierge). Am 8. April des Jahres 2000 pflanzten sie die Milleniumsbuche vor der Wanderhütte Der Wilde Mann, einst Standort eines Ausfluglokals. Damit wurde das Blutbuchenfest erstmals gefeiert und hat sich zu einer Tradition im Vereinsleben entwickelt.
In diesem Jahr wurde das 23. Blutbuchenfest am 11. April traditionsgemäß an der o. g. Wanderhütte gefeiert. Die Wanderer trafen sich um 10:00 Uhr an der Cruciskirche in Sondershausen. Auch hier haben Vereinsmitglieder bereits 1999 eine Blutbuche gepflanzt. Von der Kirche wanderten zwei Gruppen mit insgesamt 61 Wanderern ins Schersental zur Wanderhütte Der Wilde Mann. Unter ihnen waren Wanderer aus befreundeten Vereinen von Bernterode, Greußen und Udersleben. Die lange Wanderroute durch das Brückental war 11 km lang, die kurze vom Parkplatz Schersental 6 km.
Beinahe zeitgleich mit den letzten ankommenden Wanderern fuhr auch schon die Gulaschkanone vor. An Bord waren leckere Erbsensuppe und Bockwürste. Weitere Gäste waren angekommen. Es waren Mitglieder des Vereins Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Peter Morich. Sie brachten die dritte Sondershäuser Blutbuchen-Königin Silvia I. mit.
Die Vorsitzende des Wandervereins, Margarete Link, begrüßte alle auf das herzlichste. Danach wurde die Gulaschkanone gestürmt. Nun mischte sich Königin Silvia I. unter das Volk und übernahm das Wort. Sie überbrachte die Grüße des Vereins Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite. Lebhaft erzählte sie davon, wie sie Blutbuchen-Königin wurde und wohin sie während ihrer Amtszeit schon gereist ist, um das Wunder der Sondershäuser Mutterblutbuche zu verkünden.
Die Bebraer Singvögel waren angereist, um das große Fest musikalisch zu umrahmen. Diese Folkloregruppe existiert seit 52 Jahren. In dieser Zeit kam es zwar immer wieder zu Wechseln von Mitgliedern, aber die Folklore blieb. In ihren Begrüßungsworten betonte die Chefin, Frau Siegmund, dass auch ihre Gruppe eng mit der Natur und der Heimat verbunden ist. Die Auftritte zu den Blutbuchenfesten des Hainleite-Wandervereins sind für sie eine Herzenssache. Bisher sind sie zu jedem dieser Feste aufgetreten und es ist eine enge freundschaftliche Beziehung erwachsen. Auch heute sangen sie bekannte Wander- und Volkslieder und es wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Als die beiden Nachwuchssängerinnen Henriette und Angelina das Lied Oma so lieb… sangen, waren bei den älteren Wanderinnen Tränen in den Augen zu sehen.
Die Zeit verging schnell. Alle freuten sich über dieses gelungene Event bei strahlendem Sonnenschein.
Die Wanderer des Hainleite-Wanderklub bedanken sich bei den zahlreichen Gästen für ihr Kommen. Der Dank gilt auch der Besatzung der Gulaschkanone und den Mitgliedern des Sondershäuser THW, die uns mit der Aufstellung von Tischen und Bänken unterstützten.
Wolfgang Lehmann, Hainleite Wanderklub e.V.


