Schienenersatzverkehr zwischen Neanderklinik und Eisfelder Talmühle
HSB saniert Viadukt bei Ilfeld
Die Harzer Schmalspurbahnen sanieren ihr historisches Viadukt bei Ilfeld. Ende April beginnen die Hauptarbeiten an dem markanten Bauwerk nahe der B4. Ab wann der Zugverkehr wieder rollt...
Mit einer Länge von ca. 40 Metern ist das Viadukt bei Ilfeld das längste Brückenbauwerk der HSB. Noch bis zum 31. August ist es sanierungsbedingt für den Zugverkehr gesperrt. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) setzt mit der kürzlich erfolgten Auftragsvergabe für die Sanierung ihres Viadukts in Ilfeld ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Bahnbetriebs und investiert damit gezielt in die langfristige Sicherung ihres insgesamt 140,4 Kilometer umfassenden Streckennetzes.
Wie das Unternehmen mitteilt, hat die HSB den Streckenabschnitt der Harzquerbahn zwischen Ilfeld Neanderklinik und Eisfelder Talmühle für den Zugverkehr voll gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet, um die Mobilität der Fahrgäste weiterhin zuverlässig sicherzustellen. "Nach ersten vorbereitenden Maßnahmen, wie Vegetationsrückschnitten, starten in den kommenden Tagen nun weitere bauvorbereitende Arbeiten. Mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten wird dann gegen Ende April begonnen", teilt Dirk Bahnsen, Leiter Unternehmenskommunikation, mit.
Mit der umfassenden und durch den Freistaat Thüringen finanziell unterstützten Sanierung stellt die HSB den betriebssicheren Fortbestand des Eisenbahnviadukts, das bei Ilfeld in Sichtweite zur Bundesstraße 4 die Bere überquert, für mindestens weitere fünf Jahrzehnte sicher. Für die Umsetzung des Bauprojekts als wichtiges Bindeglied im Netz der Harzer Schmalspurbahnen hatte sich auch der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) engagiert.
Anders als viele andere Bauwerke entlang der Strecke stammt das markante Viadukt nicht aus der Anfangszeit der Harzquerbahn, sondern wurde erst in den Jahren 1948 bis 1949 errichtet, nachdem das Vorgängerbauwerk durch ein Hochwasser der Bere zerstört worden war. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt das charakteristische Erscheinungsbild mit seinen massiven Granitsteinpfeilern sowie Stahlbetonbögen mit aufgesetzter Betonkappe erhalten.
Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Ilfeld Neanderklinik und Eisfelder Talmühle hat die HSB für den 1. September dieses Jahres geplant. Abschließende Arbeiten werden zwar noch bis in den Herbst hinein andauern, jedoch ohne weitere Einschränkungen für den Bahnverkehr.
Für den Straßenverkehr auf der Bundesstraße 4 sind während der Bauphase nur geringe Beeinträchtigungen wie zeitweise Geschwindigkeitsreduzierungen oder Ampelregelungen zu erwarten. Die Geschäftsleitung der HSB bittet hierfür um Verständnis. Mit der Sanierung dieses wichtigen Bauwerks stellt das kommunale Bahnunternehmen eine weitere Weiche für eine sichere, zuverlässige und nachhaltige Zukunft ihrer traditionsreichen Bahnstrecken im Harz.
Mit einer Länge von ca. 40 Metern ist das Viadukt bei Ilfeld das längste Brückenbauwerk der HSB. Noch bis zum 31. August ist es sanierungsbedingt für den Zugverkehr gesperrt. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)
Wie das Unternehmen mitteilt, hat die HSB den Streckenabschnitt der Harzquerbahn zwischen Ilfeld Neanderklinik und Eisfelder Talmühle für den Zugverkehr voll gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet, um die Mobilität der Fahrgäste weiterhin zuverlässig sicherzustellen. "Nach ersten vorbereitenden Maßnahmen, wie Vegetationsrückschnitten, starten in den kommenden Tagen nun weitere bauvorbereitende Arbeiten. Mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten wird dann gegen Ende April begonnen", teilt Dirk Bahnsen, Leiter Unternehmenskommunikation, mit.
Mit der umfassenden und durch den Freistaat Thüringen finanziell unterstützten Sanierung stellt die HSB den betriebssicheren Fortbestand des Eisenbahnviadukts, das bei Ilfeld in Sichtweite zur Bundesstraße 4 die Bere überquert, für mindestens weitere fünf Jahrzehnte sicher. Für die Umsetzung des Bauprojekts als wichtiges Bindeglied im Netz der Harzer Schmalspurbahnen hatte sich auch der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke (SPD) engagiert.
Anders als viele andere Bauwerke entlang der Strecke stammt das markante Viadukt nicht aus der Anfangszeit der Harzquerbahn, sondern wurde erst in den Jahren 1948 bis 1949 errichtet, nachdem das Vorgängerbauwerk durch ein Hochwasser der Bere zerstört worden war. Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt das charakteristische Erscheinungsbild mit seinen massiven Granitsteinpfeilern sowie Stahlbetonbögen mit aufgesetzter Betonkappe erhalten.
Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Ilfeld Neanderklinik und Eisfelder Talmühle hat die HSB für den 1. September dieses Jahres geplant. Abschließende Arbeiten werden zwar noch bis in den Herbst hinein andauern, jedoch ohne weitere Einschränkungen für den Bahnverkehr.
Für den Straßenverkehr auf der Bundesstraße 4 sind während der Bauphase nur geringe Beeinträchtigungen wie zeitweise Geschwindigkeitsreduzierungen oder Ampelregelungen zu erwarten. Die Geschäftsleitung der HSB bittet hierfür um Verständnis. Mit der Sanierung dieses wichtigen Bauwerks stellt das kommunale Bahnunternehmen eine weitere Weiche für eine sichere, zuverlässige und nachhaltige Zukunft ihrer traditionsreichen Bahnstrecken im Harz.