Düben-Schaumann fordert mehr Sauberkeit

"Nordhausen braucht eine Grundreinigung"

Mit Blick auf den Thüringentag im kommenden Jahr in Nordhausen schlägt die AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann eine umfassende Grundreinigung der Stadt vor...

Wie sich Nordhausen nicht präsentieren sollte, zeige der Lagerplatz am Beethovenring, wo sich inzwischen meterhohe Berge aus Erde türmen - mitten in der Stadt. (Foto: Kerstin Düben-Schaumann) Wie sich Nordhausen nicht präsentieren sollte, zeige der Lagerplatz am Beethovenring, wo sich inzwischen meterhohe Berge aus Erde türmen - mitten in der Stadt. (Foto: Kerstin Düben-Schaumann)
„Zum Thüringentag werden zahlreiche auswärtige Besucher erwartet, weshalb die Medienaufmerksamkeit entsprechend groß sein wird. Da müssen wir uns von unserer besten Seite zeigen – vor allem in puncto Sauberkeit und Ordnung. Im jetzigen Zustand gibt Nordhausen kein gutes Bild ab. Das kann sich jedoch ändern – durch eine Gemeinschaftsaktion. Fast jeder Laternenmast, jeder Stromkasten, die Stadtmauer sowie viele Informationstafeln sind beschmiert. Darüber hinaus sind zahlreiche touristische Infotafeln verschmutzt, beschädigt oder nicht mehr aktuell. Besonders schlimm anzusehen ist der große Schutt- und Abraumlagerplatz in der Nähe des Geheges am Beethovenring, wo sich inzwischen meterhohe Berge türmen.

Auch die weiterhin fehlende Bahnhofstoilette kann ich nur immer wieder kritisieren. Noch ist genügend Zeit, dies zu ändern. Hier muss der Oberbürgermeister seiner Verantwortung als Stadtoberhaupt und Aufsichtsratsvorsitzender der kommunalen Unternehmen gerecht werden. Ebenso müssen die kommunalen Betriebe, von den Stadtwerken, über die SWG bis zur EVN, in die Pflicht genommen werden, die Infrastruktur grundlegend auf Vordermann zu bringen. Dann ist schon viel erreicht. Darüber hinaus sollten auch andere große Unternehmen, wie beispielsweise die Telekom, die Post usw. gebeten werden, ihre öffentliche Infrastruktur einer Revision zu unterziehen.

Ich denke, dass die Bereitschaft groß sein wird, Nordhausen insgesamt wieder auf Vordermann zu bringen. Bezieht man zudem die Bürger mit ein, kann dies durchaus auch das Gemeinschaftsgefühl stärken. So präsentiert sich unsere Stadt ordentlich und freundlich, und wir können in den Thüringentag starten.“