ThüringenForst

Startschuss für Waldjugendspiele

Die 24 Forstämter der ThüringenForst-AöR bereiten derzeit landesweit über 50 Waldjugendspieltage vor. Ab April bis September werden insgesamt etwa 10.000 Schulkinder vorwiegend der 4. Klassen einen Tag im Wald verbringen. Gemeinsam mit waldpädagogisch geschulten Försterinnen bzw. Förstern und Lehrpersonal werden im Wald viele Naturgeheimnisse sportlich-spielerisch entdeckt...

Waldjugendspiele ganz im Sinne von Pestalozzi und Fröbel: Spielerisch lernen – und das im Wald mit Försterinnen und Förstern (Foto: Jan Böhm) Waldjugendspiele ganz im Sinne von Pestalozzi und Fröbel: Spielerisch lernen – und das im Wald mit Försterinnen und Förstern (Foto: Jan Böhm)


Unterstützt wird die Landesforstanstalt dabei vom Thüringer Kultusministerium, dem Thüringer Forstministerium und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen. Das größte Waldpädagogik-Event im Freistaat startet am 28. April im Forstamt Kaltennordheim und endet voraussichtlich am 10. September im Thüringer Forstamt Leinefelde.

Seit 1992 erhielten über 200.000 Schulkinder Unterricht im Wald
Seit 1992 werden jährlich die eintägigen Waldjugendspiele in den Thüringer Forstämtern, z. T. mehrmalig, durchgeführt. Bis heute konnten so über 200.000 Schülerinnen und Schülern einen wissens- wie auch „action“-reichen Tag im Wald erleben. Auf spielerisch-sportliche Art machen sich insbesondere Kinder im Grundschulalter mit Wissensthemen um den Wald, mit einer naturnahen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung und dem Thema Klimawandel und dessen Folgen für die
heimischen Wälder vertraut.

Dabei werden durch die Forstleute Lehrplaninhalte mit einem verstärkten Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vermittelt. Neben klassischen Wissensfragen rund um die heimische Tier- und Pflanzenwelt, lösen die Kinder gemeinsam Aufgaben, dürfen dabei ihre Geschicklichkeit sowie Teamfähigkeit unter Beweis stellen und auch einmal in die Rolle eines Waldarbeiters schlüpfen.