Thüringer HC zieht nach intensivem Spiel in die Endrunde ein
Wieder fürs Finale des Europa-Cups qualifiziert
Gegen die bärenstarke Mannschaft aus Nyköbing gelang den Handballerinnen des THC gestern Abend der erneute Einzug ins Feld der vier besten Teams im laufenden EHF-Cup. Vor dem Jubel stand jedoch ein schweres Stück Arbeit in der ausverkaufter Salza-Halle zu Bad Langensalza...
In einer nervösen Anfangsphase gerieten die Gastgeberinnen schnell in Rückstand und konnten sich nur dank einer überragenden Johanna Reichert im Spiel halten. Nach dem Zweitorerückstand nach elf Minuten war der Vorsprung aus dem Hinspiel nach einem Viertel der Spielzeit bereits aufgebraucht und es stand 9:13 nach 15 Minuten. Gefühlt war zu diesem Zeitpunkt jeder Wurf der Däninnen ein Treffer, während die Thüringerinnen einige Abschlussproblem offenbarten und im Abwehrverbund keinen sicheren Eindruck hinterließen. Folgerichtig erhöhten die Gäste weiter und führen zwischenzeitlich mit sechs Toren Vorsprung. Doch die Müller-Mädels steckten nie auf und spätestens als Laura Kuske in der 28. Minute einen Siebenmeter der bis dahin treffsicheren Clara Lerby parieren konnte, war die Rote Wand da und unterstützte ihr Team frenetisch. Mit 18:22 ging es in die Kabinen und vieles sprach zu diesem Zeitpunkt für die Damen aus dem nordischen Nachbarland.
Chefcoach Herbert Müller muss in der Pause die richtigen (wohl auch etwas lauteren) Worte gefunden haben, denn nun agierte die THC-Crew wesentlich zielstrebiger, was die Gegnerinnen verunsicherte, die sich einige Pfostenschüsse leisteten und mehrfach an der glänzend aufgelegten Laura Kuske scheiterten. Im Gegenzug übernahmen außer Johanna Reichert nun auch Natsuki Aizawa, Anna Szabo und Jana Scheib Verantwortung und führten ihre Mannschaft schrittweise wieder heran. Nach 40 Minuten glichen die THC-Girls zum 26:26 aus und nach erneuten Glanzparaden Kuskes führten sie in der 43. Minute kurzzeitig mit 29:28.
Während bei den spielstarken Gästen langsam die Kräfte schwanden, kontrollierten die Thüringerinnen die Partie und gingen keine großen Risiken mehr ein. Über die Stationen 30:31nach 50 Minuten und 33:34 fünf Minuten vor Spielende erreichten die THC-Damen schließlich mit einer knappen 36:37-Niederlage ihr großes Ziel, ein weiteres Mal ins Final4 des EHF-Cups einzuziehen.
Am Ende war der Jubel bei Fans und Mannschaft riesig und voller Stolz zogen Zuschauer und Aktive aus der Halle, in der vor allem eine stake zweite Halbzeit das Weiterkommen gegen einen hervorragenden Gegner sicherstellte. Nun sind die Reichert und Co. am 16. und 17. Mai in der Endrunde gefordert und wer weiß, vielleicht gelingt ihnen dann die Verteidigung ihres Titels aus dem Vorjahr.
Olaf Schulze
In einer nervösen Anfangsphase gerieten die Gastgeberinnen schnell in Rückstand und konnten sich nur dank einer überragenden Johanna Reichert im Spiel halten. Nach dem Zweitorerückstand nach elf Minuten war der Vorsprung aus dem Hinspiel nach einem Viertel der Spielzeit bereits aufgebraucht und es stand 9:13 nach 15 Minuten. Gefühlt war zu diesem Zeitpunkt jeder Wurf der Däninnen ein Treffer, während die Thüringerinnen einige Abschlussproblem offenbarten und im Abwehrverbund keinen sicheren Eindruck hinterließen. Folgerichtig erhöhten die Gäste weiter und führen zwischenzeitlich mit sechs Toren Vorsprung. Doch die Müller-Mädels steckten nie auf und spätestens als Laura Kuske in der 28. Minute einen Siebenmeter der bis dahin treffsicheren Clara Lerby parieren konnte, war die Rote Wand da und unterstützte ihr Team frenetisch. Mit 18:22 ging es in die Kabinen und vieles sprach zu diesem Zeitpunkt für die Damen aus dem nordischen Nachbarland.
Chefcoach Herbert Müller muss in der Pause die richtigen (wohl auch etwas lauteren) Worte gefunden haben, denn nun agierte die THC-Crew wesentlich zielstrebiger, was die Gegnerinnen verunsicherte, die sich einige Pfostenschüsse leisteten und mehrfach an der glänzend aufgelegten Laura Kuske scheiterten. Im Gegenzug übernahmen außer Johanna Reichert nun auch Natsuki Aizawa, Anna Szabo und Jana Scheib Verantwortung und führten ihre Mannschaft schrittweise wieder heran. Nach 40 Minuten glichen die THC-Girls zum 26:26 aus und nach erneuten Glanzparaden Kuskes führten sie in der 43. Minute kurzzeitig mit 29:28.
Während bei den spielstarken Gästen langsam die Kräfte schwanden, kontrollierten die Thüringerinnen die Partie und gingen keine großen Risiken mehr ein. Über die Stationen 30:31nach 50 Minuten und 33:34 fünf Minuten vor Spielende erreichten die THC-Damen schließlich mit einer knappen 36:37-Niederlage ihr großes Ziel, ein weiteres Mal ins Final4 des EHF-Cups einzuziehen.
Am Ende war der Jubel bei Fans und Mannschaft riesig und voller Stolz zogen Zuschauer und Aktive aus der Halle, in der vor allem eine stake zweite Halbzeit das Weiterkommen gegen einen hervorragenden Gegner sicherstellte. Nun sind die Reichert und Co. am 16. und 17. Mai in der Endrunde gefordert und wer weiß, vielleicht gelingt ihnen dann die Verteidigung ihres Titels aus dem Vorjahr.
Olaf Schulze























