Bäckerhandwerk wird für Nachwuchs attraktiver

Bäckerei-Azubis haben mehr Geld im Portemonnaie

Bäckerei-Azubis haben mehr in der Tasche: Wer in den Bäckereien im Kyffhäuserkreis eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen...

Die Ausbildungsvergütung werde ab März um 50 Euro pro Monat erhöht. Das gelte für angehende Bäcker genauso wie für die Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. „Wer seine Ausbildung anfängt, bekommt nun 1.070 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1.140 Euro. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs sogar 1.280 Euro“, sagt Jens Löbel von der NGG Thüringen.

Für die Bäckerei-Gewerkschaft ist die neue Ausbildungsvergütung ein „Lockruf der Bäckereien“ an junge Menschen, sich für das Lebensmittelhandwerk zu entscheiden: „Die Ausbildung in Bäckereien wird damit deutlich attraktiver – für die, die Brot und Brötchen backen, Kuchen und süße Teilchen machen. Und genauso für die, die in den Bäckereien und deren Filialen im Kyffhäuserkreis an der Ladentheke beraten und für einen guten Umsatz sorgen“, so der Geschäftsführer der NGG Thüringen, Jens Löbel. Dafür habe sich die NGG am Tariftisch stark gemacht.

Der Tarifvertrag sei allgemeinverbindlich – er gelte damit für alle Auszubildenden im Bäckerhandwerk im Kyffhäuserkreis. Insgesamt gibt es in den Bäckereien im Kyffhäuserkreis 24 Azubis – und damit 14 mehr als noch vor zehn Jahren, so die NGG Thüringen. Die Bäckerei-Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Mehr Infos für Beschäftigte gibt es unter der Bäcker-Hotline der NGG: www.ngg.net/baecker-hotline.