Premiere am Theater Nordhausen
Das Land des Lächelns
Am Freitag kommender Woche feiert die Operette »Das Land des Lächelns« am Theater Nordhausen Premiere. Franz Lehárs Erfolgswerk, 1929 im Berliner Metropol-Theater uraufgeführt, gehört zu seinen meistgespielten Stücken. Stilistisch weit entfernt von der frivolen Berliner Operette der Jahrhundertwende, gelang Lehár ein Welterfolg...
Das originale Textbuch spiegelt dennoch wider, welcher Epoche Kind es ist. Daniel Klajner hat für das Theater Nordhausen eine neue Fassung geschrieben und das Libretto von allen stereotyp fremdenfeindlichen, rassistischen, dem Zeitgeist geschuldeten Klischees bereinigt. Er führt zudem Regie und erzählt eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte mit vielen heiteren Momenten, die dem Operettenklassiker eine neue Leichtigkeit verleihen.
Lehárs Evergreens »Dein ist mein ganzes Herz« und »Immer nur lächeln« berühren bis heute die Herzen des Publikums. Kaum ein Startenor ließ es sich nehmen, diese Schlager zu singen. Am TN LOS! wird der Tenor Kyounghan Seo mit diesen Arien glänzen.
Erzählt wird die Geschichte einer großen Liebe: zwischen Lisa, einer jungen europäischen Frau, und Sou-Chong, Nachfahre asiatischer Einwanderer. In der originalen Geschichte kollidiert europäische mit chinesischer Kultur. Klajners Textfassung hingegen bietet eine frische Sicht: Hier treffen im Hier und Heute zwei verfeindete Familien mit gegensätzlichem soziokulturellem Hintergrund aufeinander. Sou Chong ist kein chinesischer Prinz, sondern der Sohn eines Gemüsehändlers, dessen Bruder mit kriminellen Geschäften sein Geld verdient. Spannung ist angesagt, denn die Mafia hat ihre Hände im Spiel und Sou-Chong hat sich mit Lisa ausgerechnet in die Tochter des Richters verliebt, der bereits ermittelt.
Unterschiedliche Lebenswelten begegnen einander – und die Frage, ob die Liebe die tiefgreifenden Barrieren überwindet, steht im Mittelpunkt.
Bühnenbildnerin Emma Gaudiano lässt das Geschehen in und vor einem chinesischen Restaurant und in der Villa derer von Lichtenfels spielen; die Kostüme von Anja Schultz-Hentrich verleihen dem Setting moderne, elegante Akzente.
Das Loh-Orchester Sondershausen spielt unter der Leitung von Julian Gaudiano.
Musikalische Leitung: Julian Gaudiano
Inszenierung: Daniel Klajner
Bühne: Emma Gaudiano
Kostüme: Anja Schultz-Hentrich
Choreinstudierung: Markus Fischer
Choreografie: Vinícius Leme
Dramaturgie: Juliane Hirschmann
Mit: Julia Ermakova (Lisa), Kyounghan Seo (Sou Chong), Thomas Kohl (Lisas Vater), Marian Kalus (Gustl, Lisas Freund), Peter Badstübner (Claudius Nero Müller, »Tschang«), Rina Hirayama (Mi, Sou-Chongs Schwester) Amme (Juliane Bischoff), Sven Mattke (Eunuch) Brigitte Roth (Oma), Opernchor des Theaters Nordhausen, Ballett TN LOS!, Loh-Orchester Sondershausen
Tickets: 03631 6260-555
Das originale Textbuch spiegelt dennoch wider, welcher Epoche Kind es ist. Daniel Klajner hat für das Theater Nordhausen eine neue Fassung geschrieben und das Libretto von allen stereotyp fremdenfeindlichen, rassistischen, dem Zeitgeist geschuldeten Klischees bereinigt. Er führt zudem Regie und erzählt eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte mit vielen heiteren Momenten, die dem Operettenklassiker eine neue Leichtigkeit verleihen.
Lehárs Evergreens »Dein ist mein ganzes Herz« und »Immer nur lächeln« berühren bis heute die Herzen des Publikums. Kaum ein Startenor ließ es sich nehmen, diese Schlager zu singen. Am TN LOS! wird der Tenor Kyounghan Seo mit diesen Arien glänzen.
Erzählt wird die Geschichte einer großen Liebe: zwischen Lisa, einer jungen europäischen Frau, und Sou-Chong, Nachfahre asiatischer Einwanderer. In der originalen Geschichte kollidiert europäische mit chinesischer Kultur. Klajners Textfassung hingegen bietet eine frische Sicht: Hier treffen im Hier und Heute zwei verfeindete Familien mit gegensätzlichem soziokulturellem Hintergrund aufeinander. Sou Chong ist kein chinesischer Prinz, sondern der Sohn eines Gemüsehändlers, dessen Bruder mit kriminellen Geschäften sein Geld verdient. Spannung ist angesagt, denn die Mafia hat ihre Hände im Spiel und Sou-Chong hat sich mit Lisa ausgerechnet in die Tochter des Richters verliebt, der bereits ermittelt.
Unterschiedliche Lebenswelten begegnen einander – und die Frage, ob die Liebe die tiefgreifenden Barrieren überwindet, steht im Mittelpunkt.
Bühnenbildnerin Emma Gaudiano lässt das Geschehen in und vor einem chinesischen Restaurant und in der Villa derer von Lichtenfels spielen; die Kostüme von Anja Schultz-Hentrich verleihen dem Setting moderne, elegante Akzente.
Das Loh-Orchester Sondershausen spielt unter der Leitung von Julian Gaudiano.
Musikalische Leitung: Julian Gaudiano
Inszenierung: Daniel Klajner
Bühne: Emma Gaudiano
Kostüme: Anja Schultz-Hentrich
Choreinstudierung: Markus Fischer
Choreografie: Vinícius Leme
Dramaturgie: Juliane Hirschmann
Mit: Julia Ermakova (Lisa), Kyounghan Seo (Sou Chong), Thomas Kohl (Lisas Vater), Marian Kalus (Gustl, Lisas Freund), Peter Badstübner (Claudius Nero Müller, »Tschang«), Rina Hirayama (Mi, Sou-Chongs Schwester) Amme (Juliane Bischoff), Sven Mattke (Eunuch) Brigitte Roth (Oma), Opernchor des Theaters Nordhausen, Ballett TN LOS!, Loh-Orchester Sondershausen
Tickets: 03631 6260-555
