Wieder nur 2:2 gegen einen Aufsteiger
Ideenlose Preußen retten einen Punkt
Zunächst sah es richtig schön aus zum Heimspielauftakt 2026 des FSV Preußen. Die Sonne strahlte, die Fans waren gut gelaunt und das Team legte gegen den Aufsteiger aus Gera-Westvororte gut los...
Eine Flanke von rechts kratzte Geras Schlussmann Tämmler mit der Tatze vor dem Kopf von Schleip ins Aus. Doch Bad Langensalzas Elf blieb ab Drücker. Schleip ging steil, stellte gut den Körper rein und traf unnachahmlich mit dem rechten Fuß in die lange Ecke zum 1:0. So hätte es gern weitergehen können aus Sicht der Gastgeber, doch nach und nach wendete sich das Blatt.
Westvororte kam mit einem gefährlichen Freistoß durch Richter knapp neben das Tor, wenig später verzog er einen Schuss links vorbei. So nahmen die Gäste der Mannschaft von Coach Thomas Wirth die berühmte Butter vom Brot und drückten die Kurstädter Mannen immer weiter hinten rein. Belohnung war der Ausgleich nach einer knappen halben Stunde.
Der Ball lief über Geras linke Angriffsseite und kam zu Rehnelt, der in den Strafraum eindrang und in die lange Ecke zum 1:1 traf. Der Stachel saß erstmal tief bei Bad Langensalzas Truppe, die zwar versuchte, zur gewohnten Spielordnung zurück zu finden, doch das klappte nicht wirklich. Stattdessen hauten die Scheubengrobsdorfer hinten alles rigoros raus und verteidigten das Unentschieden bis zur Pause.
Nach dieser wussten sie gar nicht wie ihnen geschah. Preußen-Keeper Patzer zögerte zu lange, um den Ball weg zu schlagen – Wolff sprang dazwischen und eroberte das Ding, so dass er nur noch flach ins Tor einschieben brauchte. Die Führung stellte die Partie auf den Kopf, war aber nicht unverdient. Zu umständlich spielte das heimische Team, fabrizierte viele lange Bälle ins Nichts und wirkte ziemlich ideenlos.
Die Gäste hingegen gingen robust in die Zweikämpfe und Kopfbälle, sie spielten ganz und gar nicht wie ein potenzieller Absteiger. Trotzdem hatten die Preußen-Fans eine leise Hoffnung bis zum Schluss und wenigstens der schmeichelhafte Ausgleich sollte fallen. Schack brachte die Ecke von Links herein und am langen Pfosten lauerte Dolzer mit dem Kopf. Aus Nahdistanz drückte er das Leder in die Maschen und rettete wenigstens einen Punkt.
Dennoch ist das aus Preußen-Sicht unterm Strich zu wenig, es holten mehrere Teams aus dem Tabellenkeller Punkte an diesem Spieltag und die nächsten Aufgaben werden mit Fahner Höhe und Arnstadt nicht leicht.
Tore: 1:0 Schleip (11.), 1:1 Rehnelt (27.), 1:2 Wolff (47.), 2:2 Dolzer (86.)
Zuschauer: 120
Preußen: Patzer, Linz, Meißner (83. Engel), Dolzer, Noak (62. Rösener), Pawlak (46. Fernschild), Dietrich (76. Kvietok), Schack, Jordan (67. Harbauer), Weißenborn, Schleip
Eine Flanke von rechts kratzte Geras Schlussmann Tämmler mit der Tatze vor dem Kopf von Schleip ins Aus. Doch Bad Langensalzas Elf blieb ab Drücker. Schleip ging steil, stellte gut den Körper rein und traf unnachahmlich mit dem rechten Fuß in die lange Ecke zum 1:0. So hätte es gern weitergehen können aus Sicht der Gastgeber, doch nach und nach wendete sich das Blatt.
Westvororte kam mit einem gefährlichen Freistoß durch Richter knapp neben das Tor, wenig später verzog er einen Schuss links vorbei. So nahmen die Gäste der Mannschaft von Coach Thomas Wirth die berühmte Butter vom Brot und drückten die Kurstädter Mannen immer weiter hinten rein. Belohnung war der Ausgleich nach einer knappen halben Stunde.
Der Ball lief über Geras linke Angriffsseite und kam zu Rehnelt, der in den Strafraum eindrang und in die lange Ecke zum 1:1 traf. Der Stachel saß erstmal tief bei Bad Langensalzas Truppe, die zwar versuchte, zur gewohnten Spielordnung zurück zu finden, doch das klappte nicht wirklich. Stattdessen hauten die Scheubengrobsdorfer hinten alles rigoros raus und verteidigten das Unentschieden bis zur Pause.
Nach dieser wussten sie gar nicht wie ihnen geschah. Preußen-Keeper Patzer zögerte zu lange, um den Ball weg zu schlagen – Wolff sprang dazwischen und eroberte das Ding, so dass er nur noch flach ins Tor einschieben brauchte. Die Führung stellte die Partie auf den Kopf, war aber nicht unverdient. Zu umständlich spielte das heimische Team, fabrizierte viele lange Bälle ins Nichts und wirkte ziemlich ideenlos.
Die Gäste hingegen gingen robust in die Zweikämpfe und Kopfbälle, sie spielten ganz und gar nicht wie ein potenzieller Absteiger. Trotzdem hatten die Preußen-Fans eine leise Hoffnung bis zum Schluss und wenigstens der schmeichelhafte Ausgleich sollte fallen. Schack brachte die Ecke von Links herein und am langen Pfosten lauerte Dolzer mit dem Kopf. Aus Nahdistanz drückte er das Leder in die Maschen und rettete wenigstens einen Punkt.
Dennoch ist das aus Preußen-Sicht unterm Strich zu wenig, es holten mehrere Teams aus dem Tabellenkeller Punkte an diesem Spieltag und die nächsten Aufgaben werden mit Fahner Höhe und Arnstadt nicht leicht.
Tore: 1:0 Schleip (11.), 1:1 Rehnelt (27.), 1:2 Wolff (47.), 2:2 Dolzer (86.)
Zuschauer: 120
Preußen: Patzer, Linz, Meißner (83. Engel), Dolzer, Noak (62. Rösener), Pawlak (46. Fernschild), Dietrich (76. Kvietok), Schack, Jordan (67. Harbauer), Weißenborn, Schleip
