Polizeimeldung

Flüchtender Radfahrer sammelt Ermittlungsverfahren

Im Bereich der Wahlstraße stellten Beamte der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich am Mittwochabend gegen 20 Uhr einen Radfahrer fest, dessen E-Bike den Anschein Erweckte manipuliert zu sein. Folglich versuchten die Beamten die Radfahrer zu stoppen...

Polizeiauto (Foto: Eva Maria Wiegand) Polizeiauto (Foto: Eva Maria Wiegand)


Dieser wiederum hatte wenig Interesse an der Verkehrskontrolle gezeigt - wie sich am Ende herausstellte aus für ihn guten Gründen.

Nach einer Verfolgung durch die Straßen Hoher Graben, Johannisstraße, Am Frauentor, Spiegelsgasse bis hin zur Jakobistraße, wo der 46-Jährige mit seinem E-Bike stürzte.

Hierbei zog er sich leichte Verletzungen am Knie zu. Bei den anstehenden Prüfungen wurde festgestellt, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand - weitere führte er mit sich. Außerdem hatte der Radfahrer Stoffe bei sich, die nach dem Neue-psychaktive-Stoffe-Gesetz erlaubnispflichtig sind. Einen rechtmäßigen Besitz konnte er nicht vorweisen.

Bei der Inaugenscheinnahme stellten die Polizisten fest, dass der Man ein manipuliertes Pedelec führte, welches demzufolge fahrerlaubnis- und versicherungspflichtig ist. Beides konnte der Mann nicht vorweisen.

Aufgrund der benannten Verstöße wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein weiteres hat der 47-Jährige wegen dem Verbotenen Kraftfahrzeugrennen zu erwarten, da sein E-Bike aufgrund der baulichen Veränderungen als ein solches Kraftfahrzeug zu bewerten ist.