nnz nachgehakt

Viel Wasser, wenig Sorgen

Tauwetter und erhebliche Regenmengen am Sonntag und in der Nacht zu Montag haben die Pegelstände von Zorge, Bere und Helme ordentlich steigen lassen…

In der Zorge fließt derzeit viel Wasser, Grund zur Sorge gibt es bisher aber nicht (Foto: agl) In der Zorge fließt derzeit viel Wasser, Grund zur Sorge gibt es bisher aber nicht (Foto: agl)
An mehreren Pegeln haben Zorge, Bere und Helme den Meldebeginn überschritten. In Nordhausen hat die Zorge einen Hochwasserbereich HQ2 erreicht - das heißt, diese Wasserstände können in der Regel alle zwei Jahre auftreten. Zur Erinnerung: Die Jahrhundertflut Weihnachten 2023 war in einem Hochwasserbereich HQ 100.

Ein Hochwasser also, das nur alle 100 Jahre auftritt. Windehausen war damals am schlimmsten betroffen, musste Weihnachten evakuiert werden. Der nach der Flut dauerhaft installierte Krisenstab gibt am Montagmittag Entwarnung: "Die Feuerwehr hat in Windehausen heute Morgen Kontrollfahrten unternommen. Es ist alles im Grünen Bereich. Es besteht aktuell kein Handlungsbedarf", sagte Heringens Bürgermeister Matthias Marquardt (Die Linke).

Am Wehr stürzen die Wassermassen hinab (Foto: agl) Am Wehr stürzen die Wassermassen hinab (Foto: agl)
Die gute Nachricht: Im weiteren Tagesverlauf sollen die Pegel ihren Scheitel erreichen und dann zunächst auf erhöhtem Niveau verbleiben oder wieder langsam fallen, teilt die Hochwasserzentrale auf ihrer Internetseite mit. Um 11.15 Uhr zeigte der Wasserstand der Helme bei Sundhausen 153 Zentimeter und Tendenz fallend. Steigend zeigte sich die Zorge in Nordhausen (215 Zentimeter) und die Bere am Pegel Ilfeld ist gleichbleibend bei 153 Zentimetern.

Für den Tagesverlauf des Montags werden vom Deutschen Wetterdienst nur noch geringe Niederschlagsmengen vorhergesagt.