Handball Landesliga Männer
Kein Augenschmaus
Am Wochenende mussten die Handball-Herren des NSV gegen die Zweite des HSV Apolda antreten. Mit einem verwandelten Strafwurf von treffsichersten Nordhäuser, Florian Gröger, genau 44 Sekunden vor Spielende sicherten sich die Südharzer die ersten Punkte in der Landesliga...
Die 60. Minuten Spielzeit waren nichts für schwache Nerven. Der NSV eröffnete mit 1:0 und eine Minute später glichen die Hausherren aus. Danach brauchten die Südharzer fünf Minuten, um sich zu sortieren und aus einem 2:5 Rückstand ein 5:5 zu erreichen. Danach ging es kampfbetont weiter. Die Akteure auf dem Parkett agierten dabei auf Augenhöhe, wenngleich mit vielen technischen Fehlern. Eine spannende, aber auch unspektakuläre 1. Halbzeit beendete Florian Gröger mit dem 16:16 Halbzeitstand.
Auch die zweite Halbzeit wurde vom ihm mit dem Treffer zur 17:16 Führung eröffnet. Er war Dreh- und Angelpunkt und mit 15 Treffern, davon 5 Strafwürfe, erfolgreichster Torschütze der Partie. Trotz seiner Trefferquote war er nur ein Baustein im Spiel der Nordhäuser. Konzentrierte sich Apolda in der Abwehr auf den Linkshänder waren es die Youngster, wie Jeremy Helbing (6 Treffer), die in die Bresche sprangen.
In der 35. Minute eroberte der HSV die Führung mit 19:18 zurück. Die Hausherren mit neuem Elan wollten die Entscheidung über Sieg oder Niederlage erzwingen und erzielten kurzeitige Wirkung (24:22 / 27:25). In der 52. Minute war es dann wieder Floh -Florian Gröger- der nach dem Anschlusstreffer von Philipp Keil den Ausgleich zum 28:28 markierte.
Keine 10 Sekunden später zog Apolda die Führung mit 29:28 wieder in ihre Reihen. Diese jedoch wackelten bereits. Nach 50 Spielminute hatte Nordhausen die erste Vorgabe umgesetzt. Die Gastgeber wurden von Spielzug zu Spielzug, von Minute zu Minute, nervöser. Die kleinen Nadelstiche des NSV zeigten Wirkung (29:29).
Nordhausen hatte nichts zu verlieren und Tymofii Holodniuk, der Youngster mit der Nummer 25 in den Reihen des NSV, netzte zur 30:29 Führung ein. Als Floh auf 31:29 erhöhte, schien der NSV auf der Siegerstraße.
Das Drehbuch der letzten 5 Spielminuten hatte es in sich. Beim Stand von 31:30 kassierte der NSV eine Zeitstrafe. Die Uhr zeigte 57:10 an. Es waren noch 2 Minuten und 50 Sekunden zu spielen. Den 31:31 Ausgleich beantwortete Jeremy Helbing mit dem 32:31. Auch das 32:32 - 75 Sekunden vom Abpfiff – sollte eine Korrektur erfahren. Ein wieder gut ausgespielter NSV-Angriff endete mit einem Strafwurf.
Florian Gröger übernahm die Verantwortung und behielt 44. Sekunden vor Schluss die Nerven. Er verwandelte den Strafwurf mit seinem 15. Treffer und riss in sprichwörtlich letzter Minute beide Punkte für Nordhausen aus dem Feuer. Zwar hatte die Trainerbank mit Pascal Eichentopf und Heiko Alert am Ende ein paar graue Haare mehr, die Feierlaune trübte dies nach dem Abpfiff nicht.
Erstaunlich der Mut auf Seiten der Nordhäuser Bank. Mit Christoph Keil ist zwar die Nummer 1 im NSV-Tor mitgereist, war aber leicht angeschlagen. So wurden die Nachwuchskeeper Konrad Spaar und Paul Siebold ins Rennen geschickt. Sie erhielten das Vertrauen über die gesamte Spielzeit und knüpften an die NSV Torhütertraditionen nahtlos an.
Die Partie selbst war kein Augenschmaus. Eine große Anzahl an technischen Fehlen spielbestimmend. Die besten Leistungsnoten erhielt das Schiedsrichtergespann. Unauffällig und dennoch souverän ihr Auftreten.
Nordhausen mit: Christoph Keil, Philipp Michael Keil 1, Tim Lucas Boikat-Oppenberger 3, Martin Lutze, Florian Gröger 15 (5/6 Strafwürfe), Paul Siebold, Jeremy Helbing 6, Moritz Chowanietz 2, Tymofii Holodniuk 4, Thyler Pährisch, Laurenz Stille 2, Trainer: Pascal Eichentopf, Heiko Alert
Die 60. Minuten Spielzeit waren nichts für schwache Nerven. Der NSV eröffnete mit 1:0 und eine Minute später glichen die Hausherren aus. Danach brauchten die Südharzer fünf Minuten, um sich zu sortieren und aus einem 2:5 Rückstand ein 5:5 zu erreichen. Danach ging es kampfbetont weiter. Die Akteure auf dem Parkett agierten dabei auf Augenhöhe, wenngleich mit vielen technischen Fehlern. Eine spannende, aber auch unspektakuläre 1. Halbzeit beendete Florian Gröger mit dem 16:16 Halbzeitstand.
Auch die zweite Halbzeit wurde vom ihm mit dem Treffer zur 17:16 Führung eröffnet. Er war Dreh- und Angelpunkt und mit 15 Treffern, davon 5 Strafwürfe, erfolgreichster Torschütze der Partie. Trotz seiner Trefferquote war er nur ein Baustein im Spiel der Nordhäuser. Konzentrierte sich Apolda in der Abwehr auf den Linkshänder waren es die Youngster, wie Jeremy Helbing (6 Treffer), die in die Bresche sprangen.
In der 35. Minute eroberte der HSV die Führung mit 19:18 zurück. Die Hausherren mit neuem Elan wollten die Entscheidung über Sieg oder Niederlage erzwingen und erzielten kurzeitige Wirkung (24:22 / 27:25). In der 52. Minute war es dann wieder Floh -Florian Gröger- der nach dem Anschlusstreffer von Philipp Keil den Ausgleich zum 28:28 markierte.
Keine 10 Sekunden später zog Apolda die Führung mit 29:28 wieder in ihre Reihen. Diese jedoch wackelten bereits. Nach 50 Spielminute hatte Nordhausen die erste Vorgabe umgesetzt. Die Gastgeber wurden von Spielzug zu Spielzug, von Minute zu Minute, nervöser. Die kleinen Nadelstiche des NSV zeigten Wirkung (29:29).
Nordhausen hatte nichts zu verlieren und Tymofii Holodniuk, der Youngster mit der Nummer 25 in den Reihen des NSV, netzte zur 30:29 Führung ein. Als Floh auf 31:29 erhöhte, schien der NSV auf der Siegerstraße.
Das Drehbuch der letzten 5 Spielminuten hatte es in sich. Beim Stand von 31:30 kassierte der NSV eine Zeitstrafe. Die Uhr zeigte 57:10 an. Es waren noch 2 Minuten und 50 Sekunden zu spielen. Den 31:31 Ausgleich beantwortete Jeremy Helbing mit dem 32:31. Auch das 32:32 - 75 Sekunden vom Abpfiff – sollte eine Korrektur erfahren. Ein wieder gut ausgespielter NSV-Angriff endete mit einem Strafwurf.
Florian Gröger übernahm die Verantwortung und behielt 44. Sekunden vor Schluss die Nerven. Er verwandelte den Strafwurf mit seinem 15. Treffer und riss in sprichwörtlich letzter Minute beide Punkte für Nordhausen aus dem Feuer. Zwar hatte die Trainerbank mit Pascal Eichentopf und Heiko Alert am Ende ein paar graue Haare mehr, die Feierlaune trübte dies nach dem Abpfiff nicht.
Erstaunlich der Mut auf Seiten der Nordhäuser Bank. Mit Christoph Keil ist zwar die Nummer 1 im NSV-Tor mitgereist, war aber leicht angeschlagen. So wurden die Nachwuchskeeper Konrad Spaar und Paul Siebold ins Rennen geschickt. Sie erhielten das Vertrauen über die gesamte Spielzeit und knüpften an die NSV Torhütertraditionen nahtlos an.
Die Partie selbst war kein Augenschmaus. Eine große Anzahl an technischen Fehlen spielbestimmend. Die besten Leistungsnoten erhielt das Schiedsrichtergespann. Unauffällig und dennoch souverän ihr Auftreten.
Nordhausen mit: Christoph Keil, Philipp Michael Keil 1, Tim Lucas Boikat-Oppenberger 3, Martin Lutze, Florian Gröger 15 (5/6 Strafwürfe), Paul Siebold, Jeremy Helbing 6, Moritz Chowanietz 2, Tymofii Holodniuk 4, Thyler Pährisch, Laurenz Stille 2, Trainer: Pascal Eichentopf, Heiko Alert
| Strafwürfe | NSV 5/6 | Apolda 3/2 |
| Strafzeiten | NSV 3 | Apolda 7 |
