Meldung aus der Wirtschaftswelt

Tarifverhandlungen zur Funktional- und Gebietsreform in Thüringen aufgenommen

In der ersten Verhandlungsrunde waren sich Gewerkschaften und das Thüringer Finanzministerium einig, dass in dem Tarifvertrag betriebsbedingte Beendigungskündigungen aus Anlass der Funktional- und Gebietsreform ausgeschlossen werden sollen. Dazu diese Meldung der Gewerkschaft ver.di...


Werner Theis, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, benannte als Ziel der Gewerkschaften: "Wir wollen mögliche Belastungen durch Wechsel der Tätigkeit oder des Arbeitsorts ausschließen und dort, wo es unvermeidlich ist, effektive Ausgleichsmaßnahmen vereinbaren."

Die Funktional- und Gebietsreform in Thüringen war ein Regierungsvorhaben der von Bodo Ramelow geführten rot-rot-grünen Landesregierung. Es sollte die Thüringer Verwaltungs-, Landkreis- und Gemeindestrukturen leistungsfähiger und zukunftsorientiert gestalten, besonders um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Am 30. November 2017 teilte die Landesregierung mit, dass es eine von oben angeordnete Gemeinde- und Kreisgebietsreform nicht geben werde. Freiwillige Zusammenschlüsse auf Kreis- und Gemeindeebene sollen jedoch weiterhin möglich sein.

Die Verhandlungen werden im Juli fortgesetzt.
    
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