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Bin ich nicht geeignet?

Gestern las in dieser nnz eine Stellenanzeigen der Stadt Nordhausen. Dort wird ein Bilanzbuchhalter gesucht. Der sollte vor allem gesund sein. So beginnt die Mail eines Bürgers und Lesers...

Ist das eine Form der Ausgrenzung? (Foto: privat) Ist das eine Form der Ausgrenzung? (Foto: privat)
Mit großer Aufmerksamkeit las ich die Offerte der Verwaltung, in der ein Kontrolleur für das Zuwendungscontrolling gesucht wird. Meine Freude war riesengroß, denn ich wollte mich beruflich verändern.

Über die in der Anzeige dargestellten Voraussetzungen fachlicherseits konnte ich erfüllen, doch dann kam der Hammer, den ich als Scan mitgeschickt habe. Doch dann der Schreck: ich muss gewisse gesundheitliche Voraussetzungen mitbringen. Kann ich das, denn ich bin körperlich leicht beeinträchtigt? Meine bisherigen Arbeitgeber störte das nicht, wohl aber die Stadtverwaltung?

Bei dieser Form der Diskriminierung hört eigentlich der Spaß auf. Ich werde die entsprechenden Beauftragten beim Landkreis und im Land Thüringen auf diese Form der Ausgrenzung von behinderten Menschen aufmerksam machen. Dass eine öffentliche Verwaltung das so geschehen lässt, hätte ich nicht gedacht.
M. B., der vollständige Name ist der Redaktion bekannt

Update: „Sehr geehrter Herr M. B., danke für Ihre Kritik. Der Verweis auf die gesundheitlichen Voraussetzungen in dieser Stelle ist missverständlich. Wir werden ihn daher aus der Ausschreibung streichen.
Patrick Grabe, Pressesprecher Stadt Nordhausen“