kn-Forum: Zur endlos-Affäre Wulff

Die Problematik Bundespräsident beschäftigt nicht nur die Politiker, sondern auch die Leser, wie diese Zuschrift zeigt...

Das rechtliche Management des Juristen Wulff (Bundespräsident) hinsichtlich der gegen seine Person erhobenen Vorwürfe ist grottenschlecht und kann eigentlich nur mit mangelhaft bis ungenügend bewertet werden. Aber schieben wir die Affären um Kredite, kostenlos genutzte Urlaubsdomizile oder auch die Garderobe seiner Gattin einfach zur Seite und kommen zum Punkt; denn es gibt eine Zeit nach den Querälen und die muss unsere Aufmerksamkeit finden.

Für den Neu-Bundi waren die damaligen Präsidenten von Weizsäcker und Herzog moralische Instanzen, die für die Menschen im Rechtsstaat beispielhaft waren.
So muss es wieder werden und es kann so nur wieder werden, wenn der Souverän, nämlich das Volk, in freier Selbstbestimmung ein Staatsoberhaupt bestimmt.
Die unsäglichen Kungelrunden der Wahlmänner müssen aufhören! Der Stimmzettel jedes wahlberechtigten Bürgers ist das Maß aller Dinge.

Dann entfällt das Abstellgleis für gefährlich werdende Landesfürsten, noch dazu, wenn sie sich zum Andenpakt bekennen. Und auch Kandidaten für das Präsidentenamt aus der Bürgerbewegung zwingen dann keine Partei mehr zur öffentlichen Ablehnung mit Gesichtsverlust als Folge.
Die Vorschläge für den Präsidenten oder die Präsidentin können dann aus allen politischen Richtungen kommen, aber der Souverän ist das Maß aller Dinge.
Dr. Günther Meyer
Sondershausen