Brezeln und geteilt

Das heutige Martinsfest an der Blasiikirche z Nordhausen begann eigentlich schon um 15 Uhr, da wurde vor der Kirche der Luther Weg in Nordhausen eingeweiht. Ganz einfach, mit einigen Worten von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke.


Künftig künden elf Tafel im Nordhäuser Stadtgebiet von Orten und Geschichten, die alle Samt irgendwie mit der Reformation zusammenhängen. Und die wurden denn auch abgewandert. Es soll eine interessante Reise in die Vergangenheit der Rolandstadt sein.


Martini gefeiert


Zwei Stunden später, es war schon dunkel, war die Zeit der Lampoins gekommen. Jetzt konnten Klein und Groß endlich Martini feiern. Und wie es Tradition schon seit Jahren ist, mit dem Posaunenchor der Kirchgemeinde St Blasii Altendorf oder dem Chor der evangelischen grundschule in Krimderode.

Danach das Spiel vom Heiligen Martin, dem Martin von Tours, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte und der darauf heilig gesprochen wurde. Vom Platz vor der Blasiikirche zogen die Menschen dann auf den Platz zwischen den beiden Nordhäuser Rathäusern. Hier wurde noch einmal an das Teilen erinnert, in Form der Martinsbrezel. Dann aber war es soweit, neben den Lampions leuchteten am Himmel über dem Petersberg die Raketen des auch zur Tradition gehörenden Martini-Feuerwerks.

Damit war Martini nicht zu Ende, denn in vielen Backröhren und in vielen Gaststätte in Nordhausen warteten noch die knusprigen Martinsgänse auf die hungrigen Familien.
    
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