Minister versohlt


Minister versohlt
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es gestern in Sondershausen im Salzbergwerk zu einem Vorfall. Umweltminister Reinholz bekam Schläge. Die Täter sind namentlich bekannt und es liegen schriftliche Geständnisse vor...

Bild: Minister versohlt
Minister versohlt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier ist einer der „Schläger“ zu beobachten, wie er gerade kräftig draufhaut. Bei so einer Momentaufnahme ist der Beweis schwierig, aber nnz/kn konnte zum Glück den Vorfall per Video festhalten und auch teile davon, warum es so gekommen ist.

Bild: Minister versohlt
Minister versohlt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier unterschreibt Prof. Dr-Ing. Jan-Henrich Florin seines Zeichens Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) sein Geständnis.

Bild: Minister versohlt
Minister versohlt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber Umweltminister Jürgen Reinholz wird keine Anzeige erstatten, wie er versicherte, obwohl von allen die Unterschrift vorliegt. Schließlich handelte es sich ja nur um den Knappenschlag, sonst hätte der Minister hinterher sich nicht so freudig der Kamera von kn gestellt. Der Knappenschlag ist Teil des Rituals, damit man die ehrenvolle Überreichung eines „Arschleders“ des Bergmannsvereins Sondershausen bekommt.

Neben der genauen Vorstellung und der Verdienste für den Bergbau, gehört zum Ritual das Bestehen einer Prüfung. Es war das Austrinken eines Glas Biers in einem Zug und das Aufsagen eines Trinkspruches.

Bild: Minister versohlt
Minister versohlt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Vor dem Ritual hatte Dr. Christian Schilder (Bergmannsverein) tief in der Historie der Geschichte des Arschleders gestöbert. Heraus kam dabei auch ein Vorschlag für Briefe des Bürgermeisters der Stadt Sondershausen.

Informationen zu den Festreden gibt es hier: Positive Bilanz gezogen
    
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