Öffentliche Vortragsreihe
Wenn die Kinder Drogen nehmen - Suchtverhalten im Kindes- und Jugendalter
Der aktuelle Drogenkonsum bei Jugendlichen ist als prekär einzustufen, Jugendliche sind durch die Zunahme der Anzahl und der einfachen Verfügbarkeit der neuen psychoaktiven Substanzen, die zumeist synthetisch hergestellt werden, äußerst gefährdet. Am Südharzklinikum will man deswegen demnächst über Suchtverhalten und Handlungsstrategien reden...
Eine Langzeitstudie belegt nun erstmals eindeutig, dass der Cannabiskonsum im Jugendalter das Risiko im jungen Erwachsenenalter schwere psychiatrische Erkrankungen zu entwickeln, deutlich erhöht.
In Ländern, in denen die Cannabislegalisierung für Erwachsene schon seit 2018 bzw. 2019 besteht, treten vermehrt psychiatrische Erkrankung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Als Hauptgrund für diese Ergebnisse wurde der Zusammenhang zwischen dem Hirnreifungsprozess bei Jugendlichen und der zunehmende stärkere Drogengehalt von Cannabis ausgemacht. Auf dem Drogenmarkt sind zudem neue synthetische Opiate, die 500 Mal stärker als Heroin sind. Häufig sind die Drogen verunreinigt, so dass bei Jugendlichen dann Mischintoxikationen auftreten.
Durch den Drogenkonsum kann die soziale Teilhabe gefährdet werden und es kann zu Schulvermeidung und aggressiven bzw. delinquenten Verhaltensweisen kommen. Die Suchtprävention wird zunehmend wichtiger. Prof. Dr. med. Philip Heiser, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters stellt am 7. Oktober ab 17.00 Uhr in der Kantine des Südharz Klinikums Handlungsstrategien für Betroffene und Eltern sowie therapeutische Vorgehensweisen vor.
Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung zugänglich. Bitte beachten Sie, dass kein barrierefreier Zugang zur Veranstaltung gewährleistet werden kann.
Eine Langzeitstudie belegt nun erstmals eindeutig, dass der Cannabiskonsum im Jugendalter das Risiko im jungen Erwachsenenalter schwere psychiatrische Erkrankungen zu entwickeln, deutlich erhöht.
In Ländern, in denen die Cannabislegalisierung für Erwachsene schon seit 2018 bzw. 2019 besteht, treten vermehrt psychiatrische Erkrankung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Als Hauptgrund für diese Ergebnisse wurde der Zusammenhang zwischen dem Hirnreifungsprozess bei Jugendlichen und der zunehmende stärkere Drogengehalt von Cannabis ausgemacht. Auf dem Drogenmarkt sind zudem neue synthetische Opiate, die 500 Mal stärker als Heroin sind. Häufig sind die Drogen verunreinigt, so dass bei Jugendlichen dann Mischintoxikationen auftreten.
Durch den Drogenkonsum kann die soziale Teilhabe gefährdet werden und es kann zu Schulvermeidung und aggressiven bzw. delinquenten Verhaltensweisen kommen. Die Suchtprävention wird zunehmend wichtiger. Prof. Dr. med. Philip Heiser, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters stellt am 7. Oktober ab 17.00 Uhr in der Kantine des Südharz Klinikums Handlungsstrategien für Betroffene und Eltern sowie therapeutische Vorgehensweisen vor.
Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung zugänglich. Bitte beachten Sie, dass kein barrierefreier Zugang zur Veranstaltung gewährleistet werden kann.