Auch in diesem Jahr heißt es zum Kirmeswochenende in Werther wieder: Töpfe bereithalten und kräftig Appetit mitbringen! Am Samstag, den 3. Oktober wird in Großwerther und am Samstag, den 10. Oktober in Kleinwerther die beliebte Erbsensuppe aus der Gulaschkanone serviert...
Organisiert wird die Aktion wie in den vergangenen Jahren von Nicole und Manfred Handke mit tatkräftiger Unterstützung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehren und freiwilligen Helferinnen und Helfern. Diese sorgen dafür, dass die Suppe frisch und heiß bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt. Der Suppenkonvoi macht an den bekannten Haltepunkten Stop, bedient aber auch freundliche Anfragen direkt an der Fensterbank.
Manfred Handke ist zur Kirmes wieder mit dem Suppenwagen unterwegs (Foto: Handke)
Wer den fleißigen Helferinnen und Helfern zwischendurch mit dem einen oder anderen Eierlikörchen ein kleines Dankeschön zukommen lassen möchte, ist damit ausdrücklich willkommen. So bietet der Suppenverkauf zudem auch Gelegenheit für einen kleinen Plausch. Doch bei der Erbsensuppenaktion geht es um mehr als um eine leckere Mahlzeit. Der Erlös kommt direkt wichtigen Projekten in Werther zugute.
In Kleinwerther fließen 500 Euro des diesjährigen Erlöses unter anderem in ein Projekt, das die Unterstützung der gesamten Gemeinschaft verdient: die Anschaffung eines AED (Automatisierter Externer Defibrillator) für den Ort.
Es ist eine Anschaffung, von der alle hoffen, sie niemals zu benötigen. Einen Defibrillator im Ernstfall ganz in der Nähe zu wissen, sorgt dennoch für ein beruhigendes Gefühl. Gerade im ländlichen Raum zählt bei medizinischen Notfällen wie einem plötzlichen Herzstillstand jede einzelne Minute. Bis der Rettungsdienst eintrifft, können wertvolle Augenblicke vergehen.
Ein öffentlich zugänglicher Defibrillator ermöglicht es Ersthelferinnen und Ersthelfern, diese entscheidende Zeit zu überbrücken. Das Gerät führt auch ungeübte Helfer mit klaren Sprachanweisungen Schritt für Schritt durch die Wiederbelebungsmaßnahmen. Es unterstützt unter anderem als Taktgeber bei der Herzdruckmassage und kann, wenn erforderlich, einen lebensrettenden Stromstoß abgeben. Daher plant die Feuerwehr Kleinwerther, einen öffentlich zugänglichen AED am Gerätehaus in Kleinwerther zu platzieren.
In Großwerther kommt der Erlös dem Neubau der Treppe an der Turnhalle zugute. Die bisherige Treppe war baufällig und musste daher abgerissen werden. Dank des tatkräftigen Arbeitseinsatzes einiger Bürgerinnen und Bürger konnte dieser erste Schritt bereits umgesetzt werden. Nun wird eine neue Treppe benötigt. Für deren Finanzierung klafft derzeit jedoch noch eine Lücke.
Mit jedem Teller Erbsensuppe investieren die Bürgerinnen und Bürger an diesen beiden Wochenenden somit direkt in wichtige Projekte vor Ort: in die Sicherheit und Notfallversorgung in Kleinwerther und in den Erhalt der Turnhalle in Großwerther.
Deshalb gilt auch in diesem Jahr: Kommt vorbei, lasst die Küche zu Hause kalt und unterstützt eine Aktion, die Gemeinschaft schafft und im Zweifelsfall Leben retten kann!
Und hier macht der Suppenwagen Halt (Foto: Handke)
Manfred Handke und sein Team freuen sich auf viele hungrige Gäste – und natürlich auch auf Besucherinnen und Besucher aus den umliegenden Ortschaften. Einfach entlang der Route warten und die Töpfe bereithalten.